Im WTM wird die Textilwerkstatt genutzt, um gespendete Textilien zu sortieren, weiterzuverarbeiten und für den Verkauf vorzubereiten. Textilspenden, darunter Kleidung und Haushaltsstoffe, kommen in verschiedenen Zuständen an. Der gesamte Prozess in der Textilwerkstatt ist klar strukturiert und umfasst mehrere Schritte:
Zunächst werden die Textilien auf ihre Qualität hin geprüft. Textilien, die noch in gutem Zustand sind, werden direkt für den Verkauf vorbereitet, während solche, die aufgrund von Abnutzung, Schäden oder anderen Mängeln unverkaufbar sind, einer weiteren Verwendung zugeführt werden.
Gerade bei unverkaufbaren Textilien wird besonders kreativ nach Lösungen gesucht. In der Textilwerkstatt wird sorgfältig geprüft, wie diese Stoffe noch genutzt werden können, sei es durch Reparaturen, Upcycling oder die Umgestaltung zu neuen Produkten. So entstehen aus alten Materialien z.B. Taschen, Kissenbezüge, Lappen oder sogar Kunstwerke.
An den Näharbeitsplätzen können aus den gespendeten Textilien neue Dinge – von Kleidung über Accessoires bis hin zu Haushaltswaren, gefertigt werden. Dies fördert nicht nur die Verwertung von Materialien, sondern auch die Kreativität und handwerklichen Fähigkeiten der Beteiligten.
Die Textilwerkstatt im WTM ist somit ein lebendiger Ort, an dem Textilien nicht nur einen zweiten Lebenszyklus erhalten, sondern an dem auch die Gemeinschaft aktiv zum Umweltschutz und zur Ressourcenschonung beiträgt.