Mein Eindruck von den Stöberwelten
Als ich am Samstag um 0930 Uhr zum WTM kam, war der halbe Hof bereits mit Besuchern und Verkäufern gefüllt. Obwohl ich erst um 1100 Uhr Dienstbeginn hatte, kam ich keine Minute zu früh zum Ort meines Schaffens. Nach dem Empfang meines Dienstplanes und eines Kaffees bei Heidi machte ich mich daran mich umzuziehen, meine Station aufzubauen und meinen Arbeitsplatz vorzubereiten. Tatkräftige Unterstützung bekam ich von Daniel und Olli, später kam noch Anton dazu der sich um den Grill kümmerte, eine rundum lustige Konstellation in der wir den ganzen Tag zusammen arbeiteten und Spaß hatten.
Nach dem Aufbau und den Vorbereitungen machte ich gegen 1015 Uhr meine erste Runde über den Platz und war doch sehr überrascht, das bereits fast alle Standplätze besetzt waren und auch schon viele Gäste zum stöbern auf dem Gelände waren. Unterwegs traf ich einige Male auf Elke die fleißig Fotos machte.
Während meiner zweiten, einer Versorgungsrunde, es gab ja auch Kollegen die ihren Posten nicht verlassen konnten und auch Kaffee und Brötchen brauchten, wurde auch ich gleich zweimal fündig, ich habe erst ein altes Trinkhorn mit Metallbeschlägen für 10,-€ und ein californisches Autokennzeichen für 1,-€ erstanden, eine wie ich finde, sehr schöne Ausbeute.
Nicht nur vor dem Tauschzelt begannen sich ab 1030 Uhr die Menschen zu scharen, auch an unserem Kaffeehäuschen standen die Menschen Schlange. Unsere Mädels hatten mit dem Verkauf von Kaffee und Brötchen einiges zu tun. Hätten wir schon Würstchen fertig gegrillt, hätten auch wir schon fleißig verkaufen können. Anton und Olli hatten die ersten Würstchen um 1050 Uhr fertig und haben damit viele Gäste glücklich gemacht, die Erfahrung zeigte uns wieder, Würstchen gehen auch zum Frühstück. Großen Anklang fanden auch die selbstgemachten Salate, vor allem die Salate von Tatjana und Alina haben einen sehr großen Anklang gefunden, einige Gäste haben sich nochmal eine Wertmarke gekauft nur um sich nochmal Salat zu holen. Als ich gegen 1300 Uhr meine wohlverdiente Mittagspause antrat, waren bis auf etwas Zaziki und eine Schale Krautsalat alle Salate ausverkauft.
In meiner Mittagspause schaute ich dann auch mal bei unserem Stand vorbei, meine Frau hatte wie immer großen Spaß an den Stöberwelten und plauschte angeregt mit den beiden Damen vom Nachbarstand. Sie war zuvor auch schon eine Runde über den Platz gelaufen und wurde an dem Stand gegenüber fündig, für sich selber kaufte sie ein Spiel und am Nachbarstand für die Oma eine Sammlerpuppe. Obwohl sie über den Tag einiges an Sachen verkaufte, hatten wir augenscheinlich am Nachmittag mehr Sachen als am Vormittag. Es ist aber bei jeden Stöberwelten dass selbe, meistens auch wenn wir zu anderen Flohmärkten fahren, wir bringen mehr mit Heim als wir eigentlich wollen weil man doch hier und da noch Dinge findet die man gebrauchen kann. Für uns als Verkäufer kann ich sagen, auch wenn diesmal alles kleiner war als auf den Stöberwelten zuvor, hat es sich doch gelohnt. Nach allen Ausgaben hatten wir sogar ein kleines Plus in der Kasse. Aber gut, das Geldverdienen steht hier für uns nicht an erster Stelle, wichtiger ist da für uns dass Spaß haben und nette Menschen kennen lernen. Ein gebrauchter DVD Recorder von meinen Eltern den wir dem WTM spendeten fand, kaum gespendet auch schon einen neuen Besitzer, ich bin jedesmal begeistert wenn ich etwas nicht wegwerfen muss und damit gutes tun kann.
Mein Resümee am Montagvormittag nach einigen Gesprächen mit Kollegen und sechs Rechnerabstürzen. Alle Mitwirkenden sind sehr zufrieden und hatten viel Spaß. Alle Mitarbeiter würden jederzeit wieder bei den Stöberwelten mitarbeiten.
Ich möchte noch erwähnen Martina und Michael sind in der Nacht nach den Stöberwelten Eltern geworden, herzlichen Glückwunsch!