1
Videospiele / Antw:Retro-Gaming: Was ist das, und kann man's Essen?
« on: 17. Dec. 2013, 13:37:49 »
Konsolenkrieg: Sega’s MegaDrive VS. Super Nintendo
Im heimischen Japan hatte Sega recht gut mit dem Bau von Arcade-Maschinen Geld verdient. Sie sahen, wie Nintendo Kohle scheffelte und wollte auch was. Ihr erstes Angebot, die Master System, wollte nicht so recht vom abheben. Dessen Nachfolger allerdings, die MegaDrive, begann, die NES auszubooten. Besonders nachdem Sonic the Hedgehog erschienen ist. Der Kassenschlager.


Nicht so gut verkauft: Das Master System. Rechts daneben: die MegaDrive.
Mit einer äußerst aggressiven Werbekampagne, besonders in Nordamerika, trat man gegen die Marktmacht an. Und es klappte…nicht ganz. Einige der ersten Arcade-Portierungen wie Altered Beast waren kaum besser als eine SMS-Version. Doch dann kam Yuji Naka mit Sonic an, und das System zog an. Im Laufe der Jahre wurde die MegaDrive ständig erweitert, um sie am Leben zu halten. Ein CD-basiertes Addon, die MegaCD, wurde rausgebracht. Sie hatte nur zwei nennenswerte Spiele, Sonic CD und Snatcher. Ein Einsteckmodul, das 32X, sollte die Fähigkeiten des MegaDrive um bessere Grafik erweitern. Es war ein Totalverlust. Und jedes der Geräte brauchte seinen eigenen Stromstecker, allesamt dicken Backsteine. Ein leidiges Problem, wie man immer wieder feststellen muss.
Nintendo’s Antwort lies nicht lange auf sich warten: Das Super Nintendo konnte war zwar langsamer getaktet, hatte aber besseren Sound, weichere Farben, und genoss einen guten Ruf schon vor der Markteinführung.

Super Nintendo
Die SNES baute auf das Prinzip der NES auf: Spiele, die Spaß machen. Und davon eine Menge: die Bibliothek der SNES war riesig. Hinzu kam ein Addon, das tatsächlich was brachte, der Super GameBoy: ein Adapter, mit dem sich GameBoy-Spiele auf dem Fernseher (und teils in Farbe) spielen ließen. Als dann der britische Hersteller Rare Donkey Kong Country rausbrachte, war der Sieg komplett: DKC bewies, dass vorgerenderte 3D-Grafik in Spielen möglich war und was brachte.
Im langen Konsolenkrieg zwischen den Systemen stellte sich letzten Endes die SNES als Sieger hervor. Sega brach den Konsolenkrieg vom Zaun, und hat ihn verloren. Dieser Fehler, und viele weitere (nicht nur die Addon-Saga der MegaDrive) ruinierten Sega’s Ruf als Hardwarehersteller. Doch das ist eine andere Geschichte.
Im heimischen Japan hatte Sega recht gut mit dem Bau von Arcade-Maschinen Geld verdient. Sie sahen, wie Nintendo Kohle scheffelte und wollte auch was. Ihr erstes Angebot, die Master System, wollte nicht so recht vom abheben. Dessen Nachfolger allerdings, die MegaDrive, begann, die NES auszubooten. Besonders nachdem Sonic the Hedgehog erschienen ist. Der Kassenschlager.
Nicht so gut verkauft: Das Master System. Rechts daneben: die MegaDrive.
Mit einer äußerst aggressiven Werbekampagne, besonders in Nordamerika, trat man gegen die Marktmacht an. Und es klappte…nicht ganz. Einige der ersten Arcade-Portierungen wie Altered Beast waren kaum besser als eine SMS-Version. Doch dann kam Yuji Naka mit Sonic an, und das System zog an. Im Laufe der Jahre wurde die MegaDrive ständig erweitert, um sie am Leben zu halten. Ein CD-basiertes Addon, die MegaCD, wurde rausgebracht. Sie hatte nur zwei nennenswerte Spiele, Sonic CD und Snatcher. Ein Einsteckmodul, das 32X, sollte die Fähigkeiten des MegaDrive um bessere Grafik erweitern. Es war ein Totalverlust. Und jedes der Geräte brauchte seinen eigenen Stromstecker, allesamt dicken Backsteine. Ein leidiges Problem, wie man immer wieder feststellen muss.
Nintendo’s Antwort lies nicht lange auf sich warten: Das Super Nintendo konnte war zwar langsamer getaktet, hatte aber besseren Sound, weichere Farben, und genoss einen guten Ruf schon vor der Markteinführung.
Super Nintendo
Die SNES baute auf das Prinzip der NES auf: Spiele, die Spaß machen. Und davon eine Menge: die Bibliothek der SNES war riesig. Hinzu kam ein Addon, das tatsächlich was brachte, der Super GameBoy: ein Adapter, mit dem sich GameBoy-Spiele auf dem Fernseher (und teils in Farbe) spielen ließen. Als dann der britische Hersteller Rare Donkey Kong Country rausbrachte, war der Sieg komplett: DKC bewies, dass vorgerenderte 3D-Grafik in Spielen möglich war und was brachte.
Im langen Konsolenkrieg zwischen den Systemen stellte sich letzten Endes die SNES als Sieger hervor. Sega brach den Konsolenkrieg vom Zaun, und hat ihn verloren. Dieser Fehler, und viele weitere (nicht nur die Addon-Saga der MegaDrive) ruinierten Sega’s Ruf als Hardwarehersteller. Doch das ist eine andere Geschichte.

)