Author Topic: Grand Theft Auto V (Xbox 360 & PS 3)  (Read 2840 times)

Helluo Librorum

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Grand Theft Auto V (Xbox 360 & PS 3)
« on: 28. Nov. 2013, 13:14:05 »
Grand Theft Auto V (17. September 2013)


You Tube – Gameplay (leider im Gegensatz zur deutschen Version ohne Untertitel)

http://www.youtube.com/watch?v=sDsJbAFWdIE

Bild - Map

http://static2.wikia.nocookie.net/__cb20130911084539/gtawiki/images/6/69/XbsDvHt.jpg

Bild - Spielcover

http://www.gtavision.com/images/newspics/gta-five-cover-artwork-1-02042013.jpg

Bild – Geheime Nachricht auf der Blaupause (UV-Licht benötigt!)

http://lh5.ggpht.com/-xvhbQJCoqC8/UkZTC-mLNfI/AAAAAAABSC8/H-V84h0g5yE/gta%2525205%252520easter%252520eggs%252520and%252520secrets%25252002%252520hidden%252520message_thumb%25255B2%25255D.jpg?imgmax=800


Persönliche Vorbemerkungen:

Ich hatte in den vergangenen Wochen ja schon mehrfach darüber nachgedacht, eine Kritik zu „Grand Theft Auto V“ zu schreiben, habe diesen Gedanken aber auch immer wieder verworfen und mich gefragt, ob es erstens Sinn macht, eine Kritik dazu zu schreiben und ob ich das überhaupt machen möchte. Denn ich bin ehrlich gesagt auch heute noch sehr unsicher, wie gut oder schlecht ich dieses Spiel finden soll.

Fakt ist: Hätte es alle vorherigen Teile der „GTA“-Reihe sowie all die aufgrund dieses Spiels erschienen Titel anderer Publisher nicht gegeben und dieses Spiel wäre das erste seiner Art, wäre ich höchstwahrscheinlich so fasziniert davon, wie wenn an ein- und demselben Tag neue Teile von „Uncharted“, „Final Fantasy“ und „Prince of Persia“ erscheinen würden.

Aber es gab eben bekanntermaßen unter anderem schon Spiele wie „Grand Theft Auto: Vice City“, „Grand Theft Auto: San Andreas“ und „Grand Theft Auto IV“, mit denen ich den neuesten Teil der Serie zwangsläufig vergleichen muss. Da mir vor allem „Vice City“ und „GTA IV“ sensationell gut gefallen haben, war die Hürde für Teil 5 natürlich dementsprechend hoch gelegt. Zudem zeichnet „Rockstar“ selbst dafür verantwortlich, dass die Erwartungen an das Spiel bei einigen Fans derart hoch waren, dass man diese eigentlich gar nicht erfüllen kann.

So erging es leider auch mir. Nachdem in das Spiel wesentlich mehr Entwicklungszeit gesteckt wurde als ich ohnehin schon befürchtet hatte und der Termin der Veröffentlichung immer weiter nach hinten verschoben wurde, war ich zwar einerseits sehr enttäuscht darüber, aber dachte mir andererseits auch, dass es eben nur von Vorteil sein könnte, da mehr Entwicklungszeit hoffentlich auch zu einem deutlich besseren Endprodukt führen würde.

Des weiteren habe ich mich von den traumhaften Trailern und Vorschaubildern blenden lassen, die mir genau das versprachen, was ich mir die gesamte Zeit über so sehr erhofft hatte: nämlich eine bombastische Grafik, angesichts derer man nur mit vor lauter Staunen weit aufgerissenem Mund vor dem Bildschirm sitzen kann und sich denkt: Wahnsinn, dass das gerade wirklich passiert!

Nun muss ich rückwirkend betrachtet natürlich zugeben, das dieses Denken ziemlich naiv war. Denn „Rockstar“ hat das Spiel bewusst zum Ende der 3. Konsolengeneration hin veröffentlicht, da zu diesem Zeitpunkt die Spiele am besten sind. Aber erstens handelt es sich dabei logischerweise um eine im Prinzip schon völlig veraltete Technik, die in ihren Möglichkeiten limitiert ist und zweitens ist angesichts der Größe der Spielwelt und dem gebotenem Detailreichtum eine Grafik, wie ich sie mir zuvor erhofft hatte, erst auf der 4. Konsolengeneration möglich und das wahrscheinlich auch erst zum Ende dieser Periode hin, also in etwa 5-6 Jahren, wenn ein neues „GTA“ für die PS 4 und die X Box One erscheint.

Es ist für mich also sehr schwer zu unterscheiden, wie stark gewichtet meine persönlichen und unrealistischen Erwartungen sind und wie sehr das Spiel selbst mich wirklich enttäuscht hat.

Aber ich versuche mich nun doch an dieser Kritik und versuche dabei so objektiv wie irgendwie möglich zu bleiben und sowohl alle in meinen Augen wichtigen positiven wie negativen Punkte aufzulisten.

Doch eines vorweg: Auch wenn ich insgesamt doch immer noch einigermaßen enttäuscht bin, ist und bleibt „Grand Theft Auto IV“ ein tolles Spiel, was jeder, der sich nicht rigoros an solchen Spielen stört, auch unbedingt gespielt haben sollte.

Ich beziehe mich in meiner Kritik auch ausschließlich auf das „Single-Player“-Spiel, sprich den Storymodus mitsamt diversen Nebenmissionen, da ich den Online-Modus noch überhaupt nicht gespielt habe und darüber nur das weiß, was ich im Forum darüber gelesen habe.

Handlung:


Da es erstens angesichts drei spielbarer Hauptcharaktere, einiger wichtiger Nebencharaktere und diversen Lebensgeschichten und Handlungssträngen viel zu komplex und auch verwirrend wäre, über die Handlung dieses Spiels zu schreiben und es zweitens auch zu sehr spoilern würde, verzichte ich an dieser Stelle bewusst darauf. Alles, was man wissen muss, erfährt man im Laufe dieser Kritik unter den verschiedenen Punkten und gewinnt somit einen sehr guten Eindruck von dem Spiel. Sollte jemand jedoch eine konkrete Frage haben, kann er die gerne posten und ich werde versuchen, sie nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten.

Story-Missionen:

Die Anzahl der Story-Missionen hat mich extrem enttäuscht. Ich weiß nicht mehr, wie schnell ich das Spiel durch hatte, aber gefühlt schneller als es bei „GTA IV“ der Fall war. Von solch einem Spiel würde ich mir eigentlich 150-200 Story-Missionen erwarten, hier gab es leider derer nur ca. 70. Das ist definitiv zu wenig, zumal einige davon sehr schnell absolviert sind.
Aber ich habe die Hoffnung, dass man in den nächsten Spielen auch deutlich mehr Story-Missionen mit einbaut. 100 wäre ja schon einmal ein guter Anfang!

Raubzüge & Co.:


Während die einen befürchtet haben, dass die Raubzüge und ähnlichen Missionen zu groß ausfallen könnten, sind sie im fertigen Spiel vielen Fans tatsächlich sogar deutlich zu gering ausgefallen. Ich persönlich bin insgesamt auch eher enttäuscht von ihnen und das nicht nur, weil sie derart groß und pompös angekündigt wurden, sondern weil es einfach zu wenige davon gibt, sie zu wenig Geld einbringen, der Einsatz von Teammitgliedern ziemlich mager umgesetzt wurde und die Planung entweder sehr simpel ausfällt oder sich als sehr langatmig entpuppt. Vor allem aber finde ich die Durchführung der Raubzüge fast immer recht unspektakulär inszeniert oder dass sie die lange Planung nicht wert waren. Begeistert hat mich eigentlich nur ein Raubzug, wo man das erbeutete Gut am Ende jedoch nicht behalten dürfte. Aber das ist ja alles, wie so immer im Leben, alles eine Frage des Geschmacks.

sonstige Nebenmissionen:


Es gibt wie es auch sonst schon immer der Fall war, auch einige Nebenmissionen, die die Spielzeit verlängern und den Spielspaß erhöhen. Über die gesamte Weltkarte verteilt ploppen auch diverse Zufallsereignisse auf, bei denen man jederzeit die Wahl hat, ob man sich darauf einlassen will oder nicht. Aber Vorsicht! Nicht jeder, der in Gefahr zu sein scheint, ist dies auch tatsächlich. So kann man in „GTA V“ auch schnell einmal in einen bösen Hinterhalt geraten.

Minispiele:


Eigentlich gehören sie rein von der Statistik her betrachtet auch zu den Nebenmissionen, aber ich zähle sie hier gesondert auf. Mit den Mini-Spielen meine ich keine Automatenspiele, wie man sie bereits aus manchem Vorgänger kennt, sondern verschiedene Freizeitaktivitäten wie beispielsweise Golf, Tennis, Triathlon, Jagen oder Fallschirmspringen. So kann man sich zwischendurch auch einmal gut die Zeit vertreiben und im Online-Modus kann man sogar mit anderen realen Spielern z.B. eine Partie Golf oder Tennis spielen. Das alles gibt dem Spiel meiner Meinung nach noch einmal einen zusätzlichen Hauch von Realismus.

Aktienmarkt:

Sein Geld kann man nicht nur durch die Absolvierung von Missionen und Nebenmissionen, Ladenüberfällen und Raubzügen vermehren, sondern vor allem auch an der Börse. Derer gibt es zwei, wovon eine rein Spielbezogen ist und die andere online funktioniert und auch das Kaufverhalten der anderen Spieler mit berücksichtigt. Durch die „Lester“-Missionen kann man, wenn man aus seinem Auftrag die richtigen Schlüsse zieht, für ein oder zwei bestimmte Aktien deren zukünftige Entwicklung vorhersehen und dementsprechend klug sein gesamtes Geld investieren. Übrigens geht das sogar mit allen drei Charakteren, wenn man die Mission abbricht und sie anschließend neu startet und vorher eben mit dem nötigen Wissen, auf welches „Pferd“ man setzen muss, zwischen den drei Charakteren hin- und herschaltet, um mit ihnen allen ihr komplettes Geld auf dem Aktienmarkt auszugeben.

Sammelleidenschaft & Erfolge:

Auch die Sammler und Jäger kommen wie immer in dieser Spielreihe auf ihre Kosten. Wem Ufo-Teile, Briefschnipsel und Atommüll-Fässer noch nicht reichen sollten, kann ja auch noch versuchen, alle Monster-Stunts und Brückenunterquerungen mit dem Flugzeug zu erreichen. Wer ohne Lösungsbuch und Hilfe im Internet spielt, kann alleine für dies alles mehrere Hundert Stunden aufwenden.

Charaktere:

Die größte Neuerung bei „GTA V“ ist die Einführung von insgesamt drei Hauptcharakteren. In den Vorgängern hat man ja stets nur einen Charakter steuern dürfen. Nicht nur dass man so drei völlig verschiedene Persönlichkeiten und Lebensstile präsentiert bekommt, man kann auch in den Missionen, wo alle drei daran teilnehmen, zwischen den Charakteren hin- und herschalten und hat so auch die Handlungsfreiheit, ob man beispielsweise in vorderster Front kämpfen oder aus dem Helikopter heraus Rückendeckung geben möchte. Auch im normalen Spielverlauf kann man fast immer zwischen den Charakteren beliebig hin- und herschalten und darf dabei auch häufig interessante Szenen beobachten, was die Charaktere gerade gemacht haben, was natürlich vor allem bei Trevor eine extrem lustige Szenerie ergeben kann.

Da neben der Geschichte die Charaktere den höchsten Stellenwert bei solch einem Spiel genießen, werde ich natürlich an dieser Stelle nicht zu viel über sie verraten.

Michael Townley und Trevor Phillips haben früher einmal, gemeinsam mit einem weiteren Komplizen, krumme Dinger miteinander gedreht, bevor alles mächtig in die Hose gegangen ist, wie man in der ersten spielbaren Mission am eigenen Leib erlebt. Fortan trennten sich nicht nur die Wege der beiden genannten, sondern Trevor hielt Michael sogar für tot, denn er wurde ja immerhin offiziell bestattet. Umso verwunderter ist Trevor, als er Anzeichen dafür erkennt, dass Michael eben vielleicht doch noch unter den Lebenden weilt. Schon bald gibt es ein nicht sehr charmantes Wiedersehen und die beiden haben jede Menge aufzuarbeiten.

Michael ist der Typ abgehalfterter Gangsterboss, der nicht so recht darüber hinweg kommen kann, dass er keine große Nummer mehr ist und von der Langeweile seines Alltags regelrecht erschlagen wird. Seine Frau hasst und betrügt ihn, sein Sohn ist ein fauler Nichtsnutz, der nichts zustande bringt außer zu Hause die neuesten Videospiele zu zocken und seine Tochter ist ein Flittchen, das für die große Karriere nur zu bereitwillig ihre Beine breit machen würde.

Da helfen dann auch eine Luxus-Villa und ein Protz-Wagen nicht mehr darüber hinweg, dass das eigene Leben einem Alptraum gleicht.

Trevor ist der extremste Charakter aus allen bisherigen Spielen der Reihe und das ist absolut keine Übertreibung. Er ist ein Psychopath, wie er im Buche steht. Drogen, Sex und Gewalt bestimmen seinen Alltag. Er nimmt sich, was er will, rastet sehr schnell aus und hat einen Hass auf die gesamte Welt. Trevor steht immer kurz davor, Amok zu laufen und hat vor nichts und niemandem Angst. So legt er sich auch mit einer mächtigen Drogenbande sowie den „The Lost and The Damned“ an, der Fans bereits bekannten motorisierten Rockerbande.

Der dritte im Bunde ist Franklin, der zufällig Michael über den Weg läuft und aus dem Ghetto stammt, in der Fans ebenfalls bereits bekannten „Grove Street“ wohnt. Franklin will aus der Scheiße raus, Geld verdienen und sich einen Namen machen. Aber er ist auch nicht auf den Kopf gefallen und lernt bewissgierig bei Michael, den er in einer Mischung aus Mentor und Vater wahrnimmt.

Jeder Charakter hat auch verschiedene Grundwerte für Fähigkeiten wie beispielsweise Auto fahren, Schießen oder Nahkampf-Skills. Diese sowie die für jeden Charakter typische spezielle Fähigkeit kann man im Laufe des Spiels stetig verbessern. Auto fahren durch gewagte Manöver, Ausdauer durch regelmäßiges Joggen u.s.w.

Spielwelt:

Die Handlung spielt in einer fiktiven Stadt namens „Los Santos“, die im ebenso fiktiven Bundesstaat „San Andreas“ liegt, den Namensgeber für einen der Vorgänger dieses Spiels, der den Bundesstaat Kalifornien darstellt. „Los Santos“ ist übrigens unverkennbar Los Angeles. Die Map ist die mit Abstand größte der gesamten Reihe, aber das meiste davon sind ländliche Gebiete, Bergregionen und Ähnliches. Das Stadtgebiet selbst wirkt hingegen extrem klein und hat bei mir auch immer wieder den Eindruck hinterlassen, dass man viel zu schnell eigentlich fast alles kennt, was sich auch dadurch ergibt, dass man sehr oft an ein- und denselben Straßen vorbeifährt. Für mich hätte die gesamte Karte halb so groß sein können, wenn die Stadt selbst doppelt so groß ausgefallen wäre. Auf jeden Fall gibt es extrem viel zu erkunden und jeden Quadratmeter dieser Spielwelt wird man eh bei weitem nicht zu sehen bekommen.

Waffen und Autos:

Im Gegensatz zu seinen Vorgängern kann man in „GTA 5“ großzügige Garagen nutzen, in der man mehrere seiner Autos parken kann. Sowohl Autos als auch Waffen kann man aufleveln und diese Auflevelungen bleiben auch erhalten, es sei denn, man schrottet sein Auto komplett oder natürlich man lässt es dummerweise irgendwo stehen und holt es nicht wieder ab oder vergisst schlicht und ergreifend, wo man es geparkt hat. Das Aufleveln der Waffen ist eine tolle, da sehr nützliche Sache und bringt einem bei schwierigen Missionen natürlich einen enormen Vorteil gegenüber der Standardwaffe. Aber auch ein gepanzertes Fahrzeug oder schusssichere Reifen können natürlich manchmal nicht schaden.

Grafik:

Da ich wie gesagt völlig andere Erwartungen an das Spiel hatte und es mir auch von Rockstar selbst so suggeriert wurde, hat mich die Grafik doch eher enttäuscht. Klar, es ist eine sehr große Spielwelt und es werden unglaublich viele Details dargestellt, aber es hätte auch ein paar Nummern kleiner ausfallen können, was die Größe anbelangt, wenn dafür die Grafik besser gewesen wäre. So wurde der 3. Konsolengeneration klar ihre Grenzen aufgezeigt und es bleiben einige mehr oder weniger enttäuschte Fans zurück. Wenn ich im Spiel zu Fuß unterwegs war, hat mir die Grafik ziemlich gut gefallen, aber wenn ich mit dem Auto fuhr und das auch noch schnell, bekam ich immer wieder aufs Neue den Eindruck, dass die Grafik stark einbricht und ich fühlte mich an sehr betagte Spiele zurückerinnert, wo ich meinte, ein derart schlechtes Gefühl bei der Grafik gehabt zu haben.

Erwähnen muss man an dieser Stelle auch, dass es bei diesem Spiel extrem wichtig ist, wie man seinen Fernseher einstellt. Um die Grafik möglichst gut auf den Bildschirm zu bringen, bedarf es tatsächlich einer perfekten Einstellung.

Sound:


Die Soundkulisse ist gewohnt professionell und authentisch. Untermalt wird das Spiel durch die Möglichkeit, während der Fahrt verschiedene Radiosender zu hören, die von Talk über Country bis Rap reichen. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wer aufmerksam den Nachrichten zuhört, bekommt dabei auch immer wieder indirekt nützliche Tipps für den Aktienmarkt.

Bewertungen, Verkaufsstart & Rekorde:


Offizieller Verkaufsstart war der 17. September 2013, aber nachdem Amazon bereits vorgeprescht war, ließen Media Markt und Saturn nicht lange auf sich warten und das Spiel war in allen diesen Filialen bereits einen Tag früher erhältlich, was Rockstar extrem sauer gemacht hat und sicherlich auch Konsequenzen hatte. Obwohl der Preis für das Spiel in den meisten Fällen zwischen 60-70 Euro für die Standardversion lag, gab es das Spiel im verschärften Konkurrenzkampf tatsächlich schon am 16. September teilweise auch schon für 50 Euro.

Das Spiel bricht seit Veröffentlichung einen Rekord nach dem anderen. So konnte man bereits in den ersten drei Tagen die Schallmauer von 1 Milliarde US-Dollar durchbrechen. Alleine in Deutschland wurden bisher bereits mehr als 1 Million Exemplare verkauft. Weltweit sogar schon mehr als 30 Millionen Exemplare.

So weit ich das bisher überblicken kann, hat das Spiel überall, wo es bewertet wurde, nur fantastische Wertungen erhalten. Um es in Prozent auszudrücken, erreichte das Spiel fast überall 97 oder 98%. Die Zeitschrift „GamePro“ sieht in „GTA V“ sogar „Das beste Videospiel aller Zeiten“.

Die Entwicklung des Spiels hat übrigens insgesamt mehr als 200 Millionen Euro gekostet, was selbst einige Hollywood-Blockbuster in den Schatten zu stellen vermag.

Nachbemerkungen:

Insgesamt sind bisher übrigens schon 15 Titel der Videospielreihe erschienen.

Obwohl viele Fans der Reihe auch auf eine Umsetzung für den PC sowie die neue Konsolengeneration hoffen, ist dies noch absolut ungewiss. Man kann aber schon davon ausgehen, dass sich Rockstar dieser sicheren Zusatzeinnahmen in beträchtlicher Höhe nicht verschließen wird.

In der Öffentlichkeit wurde das Spiel dafür kritisiert, dass es eine lange Folterszene enthält, bei der man nicht nur zuschauen muss, sondern wo man als Spieler aktiv die Folterung mit verschiedenen Folterwerkzeugen durchführt. Zudem handelt es sich dabei um keine Nebenmission, die man bewusst auslassen kann, sondern es ist eine Story-Mission, ohne die man es im Spielverlauf nicht bis zur finalen Mission schafft. Trotzdem ist das Spiel in Deutschland ungeschnitten erschienen und hat die Altersfreigabe ab 18 erhalten.

P.S.:

Wie gesagt: Sollte jemand eine konkrete Frage haben, kann er die gerne posten und ich werde versuchen, sie nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten.

Hinweis

Rechtschreibung und Grammatik wie immer ohne Gewähr.
;)


« Last Edit: 03. Dec. 2013, 11:07:48 by Helluo Librorum »
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