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Weitere Stadtteile / 01.04. Lesereise: 200 Jahre Brailleschrift
« Letzter Beitrag von Medien am Heute um 13:35:57 »Bei dieser inklusiven Lesung werden 25 Gedichte von blinden, sehbehinderten und sehenden Autor*innen vorgetragen. Viele der Texte stammen aus dem Buch „SEHT HER – Poesie in Braille“.
Danach findet ein Dialog über Inklusion und kulturelle Teilhabe statt.
Anlass ist das Jahr 2025 als das 200-jährige Jubiläum der Erfindung der Brailleschrift, der Blindenschrift, die aus Punkten besteht, die man ertasten kann.
Louis Braille wurde 1809 in Frankreich geboren. Mit drei Jahren erblindete er wegen einer Verletzung am Auge, die zu einer Infektion führte.
Er machte Erfahrungen mit verschiedenen Systemen, mit denen blinde Menschen schreiben und kommunizieren können, wie ein Setzkasten zum Noten setzen für eine blinde Pianistin, Bücher mit geprägten, ertastbaren Buchstaben oder eine „Nachtschrift“ aus Punkten, die ein Artilleriehauptmann zu militärischen Zwecken erfunden hatte.
Diese Schrift vereinfachte Braille zu dem heute bekannten System aus sechs Punkten. 1825 stellte er sein Blindenschriftsystem fertig. Er war erst 16 Jahre alt.

"Comparative Lettering Hauy-Barbier-Braille.tif" von Wikimedia-Nutzer SteveStrummer, gemeinfrei (CC0).
In der Mitte sieht man die „Nachtschrift“ von Charles Barbier im Vergleich mit modernem Braille. Oben sieht man die geprägten Buchstaben des Blindenlehrers Haüy.
1850 wurde Brailleschrift an französischen Blindenschulen offiziell unterrichtet. Den internationalen Erfolg seiner Schrift erlebte Louis Braille nicht, denn er starb 1852 an Tuberkulose. 1879 wurde die Blindenschrift zum Beispiel offiziell in Deutschland eingeführt. In US-amerikanischen Blindenschulen wurde die Schrift 1916 offiziell angenommen. https://en.wikipedia.org/wiki/Louis_Braille
01.04.2026 17:00–19:00 Uhr
Stadtbibliothek
Hildesheimer Straße 12
30169 Hannover
Eintritt frei.
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Bildung/Bibliotheken-Archive/Stadtbibliothek-Hannover/Veranstaltungen/Lesereise-200-Jahre-Brailleschrift
Danach findet ein Dialog über Inklusion und kulturelle Teilhabe statt.
Anlass ist das Jahr 2025 als das 200-jährige Jubiläum der Erfindung der Brailleschrift, der Blindenschrift, die aus Punkten besteht, die man ertasten kann.
Louis Braille wurde 1809 in Frankreich geboren. Mit drei Jahren erblindete er wegen einer Verletzung am Auge, die zu einer Infektion führte.
Er machte Erfahrungen mit verschiedenen Systemen, mit denen blinde Menschen schreiben und kommunizieren können, wie ein Setzkasten zum Noten setzen für eine blinde Pianistin, Bücher mit geprägten, ertastbaren Buchstaben oder eine „Nachtschrift“ aus Punkten, die ein Artilleriehauptmann zu militärischen Zwecken erfunden hatte.
Diese Schrift vereinfachte Braille zu dem heute bekannten System aus sechs Punkten. 1825 stellte er sein Blindenschriftsystem fertig. Er war erst 16 Jahre alt.
"Comparative Lettering Hauy-Barbier-Braille.tif" von Wikimedia-Nutzer SteveStrummer, gemeinfrei (CC0).
In der Mitte sieht man die „Nachtschrift“ von Charles Barbier im Vergleich mit modernem Braille. Oben sieht man die geprägten Buchstaben des Blindenlehrers Haüy.
1850 wurde Brailleschrift an französischen Blindenschulen offiziell unterrichtet. Den internationalen Erfolg seiner Schrift erlebte Louis Braille nicht, denn er starb 1852 an Tuberkulose. 1879 wurde die Blindenschrift zum Beispiel offiziell in Deutschland eingeführt. In US-amerikanischen Blindenschulen wurde die Schrift 1916 offiziell angenommen. https://en.wikipedia.org/wiki/Louis_Braille
01.04.2026 17:00–19:00 Uhr
Stadtbibliothek
Hildesheimer Straße 12
30169 Hannover
Eintritt frei.
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Bildung/Bibliotheken-Archive/Stadtbibliothek-Hannover/Veranstaltungen/Lesereise-200-Jahre-Brailleschrift

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