Beiträge anzeigen

Diese Sektion erlaubt es dir alle Beiträge dieses Mitglieds zu sehen. Beachte, dass du nur solche Beiträge sehen kannst, zu denen du auch Zugriffsrechte hast.


Nachrichten - Schneeweißchen

Seiten: [1]
1
Humorvolles, Nachdenkliches / Wann ist Sterbehilfe sinnvoll?
« am: 21. Nov. 2025, 20:49:52 »
Liebe Leser, liebe Leserinnen,

aufgrund eines aktuellen Falles in den Medien wird nun ein sensibles Thema in der Politik erneut diskutiert:Die Sterbehilfe.Zu solch einer schwierigen Frage möchte ich mich natürlich hier nicht äußern, daher formuliere ich nur einige Fragen.

Die beiden bekannten Zwillingsschwestern, die dies in Anspruch genommen haben, waren ja zeitlebens eng verbunden, haben auf Ehe und Kinder verzichtet, wohnten auch, so weit ich weiss, zusammen. Nun waren sie hochbetagt mit 89 und offensichtlich wollte keine auch nur einen Tag ohne die andere sein, sollte die jeweilige andere zuvor sterben.

Was ist jedoch, wenn bspws. auch ein eng verbundenes Ehepaar, wo vielleicht einer von beiden schwer krank ist, diesen Wunsch hegt, obwohl der andere evtl. noch dreissig Jahre zu leben hätte?

Neben Schwerstkranken würden evtl. auch schwer depressive, suizidgefährdete Menschen dies in Anspruch nehmen wollen. Eine Depression kann für die Person selbst sehr belastend sein, wenn sie über Jahre hinweg andauert. Aber was ist mit den Angehörigen und Freunden, die schon jetzt in Sorge sind, diese Person könnte mit dem Gedanken spielen, würde es legalisiert?

Besteht die Gefahr, dass auch labile Menschen bei einem Schicksalsschlag, bei Mobbing, starker Einsamkeit, Niederlagen, Trennungen, Verlusten, also Dingen, die die meisten einmal durchleben, auch auf diesen Gedanken kämen?

Wird der Zugang ohnehin sehr erschwert, weil es bspws. wie in der Schweiz mit hohen Kosten verbunden ist?

Müßte im Individualfall entschieden werden, ob ein Leben auf Wunsch beendet/ assistiert werden darf, nach Alter, Leid, Leidensdruck, Krankheit?

Oder würde man damit stigmatisieren?

Oder gilt die Debatte ohnehin nur dem medizinischen Bereich, um Sterbenskranken Schmerzen, Leid zu nehmen?

Einige Menschen, wie eben Schwerstkranke, wollen von ihrem Leid erlöst werden. Demgegenüber steht natürlich die trauernde Familie, die möglicherweise der Person ins Gewissen reden würde. Möglicherweise gibt es aber auch Angehörige und Freunde, die diesen Wunsch verstehen, eventuell sogar respektieren würden.

Dieses Thema ist tatsächlich eine sehr schwierige ethische, vielleicht auch moralische Frage.

Dennoch möchte ich allen Lesern und Leserinnen eine schöne Weihnachtszeit wünschen.

Schneeweißchen   

2
Fragen und Antworten / Kennt ihr euch mit Wohnungslosigkeit aus?
« am: 23. Mai. 2025, 19:30:02 »
Liebe Leser, liebe Leserinnen,


war jemand von euch schon einmal von Wohnungslosigkeit betroffen?  Eine Bekannte von mir war es bis vor kurzem monatelang. Mit der Suche war sie außerdem auf sich allein gestellt, da das Wohnungsamt in der Sallstraße bei der Vermittlung nicht helfen wollte.
Denn, aufgepaßt: Wer selber kündigt, muss selber suchen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob dies aufgrund von starker Lärmbelästigung o.ä.geschieht.
Bedeutet für mich im Umkehrschluss: Verursacher, die z.B. Partys oder anderen Lärm machen und evtl. gekündigt werden, kriegen eine Wohnung vermittelt, Geschädigte aber gehen leer aus. Zudem läuft private Wohnungssuche fast nur noch online ab. Wie sollen das dann Leute machen, die draussen leben? Naja.


 Auch ich habe schon Arbeitsgelegenheiten in der Obdachlosenhilfe absolviert. Dabei fand ich es schön zu sehen, wie genügsam diese Menschen sind. Bei dieser Gelegenheit lohnt es sich, wie ich finde, einmal den Obdachlosentreff  Saftladen auf der Podbielskistrasse in Nähe Vier Grenzen zu erwähnen. Schon beim Eintreten bemerkt man eine angenehme Ruhe.

Im Hintergrund können mit Vermittlungsgutschein vom Jobcenter Beratungen, u.a. auch Hilfe bei der Wohnungssuche, in Anspruch genommen werden. Zudem bieten diese ein Übergangswohnen an für acht Personen in einer Wohngemeinschaft. Dieses ist jedoch nur für suchtkranke Personen gedacht. Hier sollen sie an das selbständige Wohnen langsam herangeführt werden.

 Zudem kann später ein sogenanntes begleitetes Wohnen in Anspruch genommen werden. Dieses erstreckt sich über vier Monate und ist kostenlos für Bedürftige.  In dieser Zeit kann man dort vor Ort Beratung bei alltäglichen Problemen in den eigenen vier Wänden bekommen. Egal, ob es sich um Nachbarschaft, Jobcenter, Familie oder anderes handelt. Das Personal dort ist auch sehr nett.

Auch gibt es ja Privatpersonen, die sich  im Ruhestand für andere engagieren.
Wie beispielsweise ein Arztehepaar, welches die Niedergercke- Stiftung in der Obdachlosenhilfe gegründet hat. Über dessen Engagement wird hin und wieder in der Zeitung berichtet. Auch das verdient doch erwähnt zu werden, oder nicht?

Noch einmal will ich auf meine Bekannte zurückkommen. Glücklicherweise durfte diese vorübergehend bei jemandem wohnen, so dass sie wenigstens nicht obdachlos war. Dafür war sie dankbar. Doch da das Zusammenwohnen wegen Unstimmigkeiten zunehmend schwieriger wurde, spielte sie mit dem Gedanken, ein Heim vorübergehend aufzusuchen.

 Ein Frauenwohnheim befindet sich u.a. in der Gartenstraße 20 in Hannover.
Das Jobcenter trägt vorübergehend die Kosten. Ebenso wohl auch teilweise für Hotelzimmer, sogenannte Motels. Doch dieses wohl auch nicht lang, da Hotelzimmer auf den Monat gerechnet dreimal so teuer wie eine eigene Wohnung sein dürften.

Doch dazu kam es glücklicherweise nicht mehr. Wie oben erwähnt, hatte sie eine erschwerte Wohnungssuche. Durch tägliche Onlinesuche, schnelles Reagieren und Glück bei der letzten Besichtigung hatte sie dann aber aus eigener Kraft endlich eine bekommen. Zuvor aufgrund des Wohnraummangels nur Absagen.

Dann war die letzte Hürde noch das Jobcenter. Dieses wollte trotz der Wohnungslosigkeit nicht unbedingt die Umzugskosten tragen und verwies auf Freunde, Familie, die den Umzug stemmen sollen. Dies hatte zur Folge, dass sie zwar eine Wohnung nun hatte, diese aber wochenlang nicht beziehen konnte.
Glücklicherweise bekam sie es aber doch noch durchgesetzt.

Vor Kurzem habe ich irgendwo gelesen, dass im Grunde im Allgemeinen wohl genügend Wohnraum vorhanden sein soll, dieser jedoch nicht für Bedürftige ausgerichtet sein soll, sprich, nicht für Berechtigungsscheine ausgeschrieben ist.

Ich hoffe natürlich, liebe Leser, liebe Leserinnen, dass euch solch eine Situation erspart bleibt.


In diesem Sinne

Schneeweißchen

3
Text vom: 26. Jun. 2021, 19:51:23. Sorry, da ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen. Hatte Text aus Versehen gelöscht und nun wieder neu reingestellt. Dieser Text ist ursprünglich seit dem 30.04.2021 in diesem Forum.

Hallo liebe Teilnehmer und Ehemalige des Wtms,

sicher hat die Corona- Krise auch bei Euch Spuren hinterlassen? Da sind einmal die Alleinstehenden, die sicher unter Kontaktbeschränkungen und Abständen leiden. Zusätzlich kämpfen manche von ihnen mit Depressionen, Ängsten und Einsamkeit. Berührungen sind nicht erlaubt. Doch wer kann auf Dauer damit leben? Sie stehen für Schutz, Liebe, Geborgenheit, Trost, Freundschaft, Beileid. Wollen wir jemandem gratulieren, müssen wir es auf Abstand machen. Wollen wir jemanden trösten, müssen wir es mit Worten machen. Braucht jemand beim Einsteigen in die Bahn Hilfe, überlegen wir, darf ich die Person berühren oder helfe ich besser nicht? Vielleicht habt Ihr auch noch kleine Kinder? Was ist mit unseren Kindern? Sie sehen unsere Gesichter wegen der Masken nicht. Können unsere Emotionen vielleicht nicht deuten. Im Unterricht werden sie durch den Mundschutz teils undeutlich verstanden und mögen dann nichts beitragen. Oder sie verstehen die anderen schlecht, was sicherlich am Lernen behindert. Für manches Kind ist Schule o. Ä. auch ein Zufluchtsort, den es so aber grad nicht gibt. Wie erklärt man einem Kind, was von jeher Berührungen kennt, daß es Freunde oder Oma und Opa nicht umarmen darf? Vielleicht unterrichtet Ihr auch grad Eure Kinder zuhaus und geht gleichzeitig arbeiten? Davor habe ich großen Respekt. Vielleicht habt Ihr auch einen Angehörigen in einer Pflegeeinrichtung? Es muß verdammt schwer auszuhalten gewesen sein in der Zeit, wo Besuche komplett verboten waren. Besonders wenn ein Angehöriger vielleicht an Demenz leidet und auf den Kontakt zur Familie angewiesen ist. Da bleibt nur ein Ohnmachtsgefühl und ganz viel Vertrauen ins Personal.

Für die Arbeitslosen gibt es nun noch weniger Arbeit. Gastronomie, Verkauf, körpernahe Dienstleistungen sind seit gut einem halben Jahr zu. Es finden kaum Praktika statt. Bei Ausbildungen wird auf Online- Unterricht gesetzt. Maßnahmen gibt es kaum. Arbeitsgelegenheiten in Kindergärten, Schulen sind nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich. Ich bin selber Teilnehmerin im WTM und langzeitarbeitslos. Daher bin ich sehr froh, daß es hier Beschäftigung gibt. Hier kann man u.a. Praktika und Sozialstunden absolvieren, was besonders für Letzteres wichtig ist, da es durch den Lockdown woanders kaum möglich ist. Außerdem werden hier Weiterbildungen wie das 16-I- Modell angeboten und Bürokaufleute ausgebildet.

Doch sicher geht die Krise auch am WTM nicht spurlos vorbei. Denken wir einmal an die Mitarbeiter und Anleiter/innen. Sprechen sie drüber oder merken wir es? Natürlich nicht. Dafür sind sie viel zu tapfer. Sie leiten uns an, fördern uns, machen sich Gedanken um uns. Doch sicher sorgen auch sie sich.  Die Stöbertreffs waren lange Zeit ohne Aussicht auf Öffnung zu. Transporte, Umzüge sind wegen des Abstands nur eingeschränkt und reduziert möglich.  Der WTM ist ein Verein, und daher trägt er sich selber, wie alle Vereine. Im Allgemeinen werden Vereine, besonders in der Krise, ja gefördert. Besonders die, die einen großen Nutzen für die Allgemeinheit haben. Neben den o.g. Möglichkeiten werden auch Wohnungsreinigungen angeboten für Menschen, die dazu nicht in der Lage sind sowie Hilfen im Alltag.  Wir alle haben also etwas davon. Aufgrund des großen Angebots an Arbeitsbereichen sowie der Qualifizierungen, besonders im Bürobereich, trägt der WTM einen erheblichen Anteil daran, die Leute in reguläre Arbeit zu bringen.  Desweiteren ist dem WTM das Werkheim angegliedert, eine Übergangseinrichtung für wohnungslose Menschen. Darüber hinaus werden wir  von unseren Pädagogen/innen unterstützt. Das alles sollten gute Gründe für die Gremien sein, den WTM in dieser Krise zu fördern.

 Momentan müssen alle Selbständigen, die Geschäfte besitzen, hilflos mit ansehen, wie eine Dampfwalze langsam über sie fährt, sie unternehmen große Anstrengungen und fragen sich: Ist am Ende alles platt oder schaff ich es?

Aber Leute, es gibt eine gute Nachricht. Seit Anfang dieser Woche sind die Stöbertreffs unter Auflagen wieder geöffnet. Aber nur mit Termin und einem vorigem Besuch im Testzentrum. Test darf nicht älter als 24 Stunden sein. Eine Bescheinigung und Ausweis sind bei Besuch vorzulegen. Einige Kunden kamen schon. Die Leute haben das so vermißt und freuen sich. Ich hoff, hier steppt bald wieder der Bär.

In diesem Sinne und bis bald,   

Schneeweißchen

4
Humorvolles, Nachdenkliches / Der WTM post (nach) Corona- Zeiten
« am: 23. Okt. 2021, 19:45:40 »
24. Jul. 2021, 23:47:27. Sorry, da ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen. Hatte Text aus Versehen gelöscht und nun wieder neu reingestellt.

Hallo liebe Teilnehmer, Ehemalige und Interessierte,
 
heute schreibe ich noch einmal einen letzten Artikel für euch. Den ersten (Langzeitarbeitslose in der Corona- Pandemie) findet ihr ebenfalls in dieser Rubrik. Der zweite (Unsere schönen Stöbertreffs) ist unter der Rubrik , Gebrauchtes neu erleben, zu finden. Ich hoffe, die Überschrift irritiert euch nicht. Natürlich ist Corona noch nicht vorbei. Jedoch ist der Lockdown vorüber.
 
Die Stöbertreffs werden wieder gut besucht. Anfangs lief es etwas schleppend an, wo noch Test- und Dokumentationspflicht bestand. Auch Stammkunden sind treu geblieben. (Übrigens, letzte Woche habe ich auf der Meile einen Toilettenstuhl für eine zu pflegende Person gesichtet, der gleichzeitig auch als Duschstuhl verwendet werden kann. Ab und an sind auch Rollatoren bei uns zu finden, ebenso im Sahlkamp. Sie sind für unter oder höchstens 30 Euro zu bekommen.) Auch Aufträge für Umzüge und Transporte laufen wieder gut an, was in den letzten Monaten wegen der Abstandspflicht eher schleppend lief. Bestellte Möbel konnten vorübergehend nur im Hausflur vor der Wohnung abgestellt werden.
 
Zudem fehlten coronabedingt Mitarbeiter, was sich bei der aktuellen Auftragslage bemerkbar macht. Hier werden noch helfende Hände benötigt. Ebenso herrscht Personalmangel im Lager sowie in der Reinigung. Diese wird u.a. in Privathaushalten angeboten mit Einkäufen für die Kunden. Also so etwas ähnliches wie die Alltagsbegleitung. Seit einigen Wochen sind draußen auch wieder Teamsitzungen möglich.  Natürlich besteht im WTM noch Maskenpflicht, jedoch nicht mehr im Hof. Somit war es in den letzten Wochen möglich überhaupt mal die Gesichter der Mitarbeiter und Teilnehmer zu sehen. Da ich in der Corona- Zeit kam, hatte ich zuvor nur von einigen wenigen die Gesichter gesehen. Schon etwas komisch.
 
Einige Teilnehmer habe ich auch befragt, wie es ihnen im Lockdown erging. Einige sagten, die Einschränkungen hätten keine großen Auswirkungen auf sie gehabt. Dabei handelte es sich um ältere Teilnehmer, die nicht mehr so ausgehfreudig sind oder um Teilnehmer, die aufgrund von Erkrankungen eher zurückgezogen lebten mit einem begrenzten Freundeskreis.
Manch einer vermisste die Besuche in Restaurants oder Theater etc. Manch anderen ginge es besser, seit sie nicht mehr Single sind. Manch einem bereiteten die Abstände kein Problem.

Auch nach Kindern fragte ich. Am meisten wurde von den Eltern das Home-Schooling beklagt. Es sei katastrophal gewesen, da teils das nötige Equipment fehlte oder Lernmaterial nicht ankam bzw. verzögert oder das Lernvolumen zeitlich nicht zu schaffen war. Unter anderem musste der ein oder andere wegen der Betreuung der Kinder während des Home-Schoolings seine Schichten im WTM anders legen bzw. sich vorübergehend freistellen lassen.
 
Einige wenige stellten Corona bzw. die Maßnahmen in Frage. Einige wenige sehen das Impfen kritisch und sind dagegen. Auch in der angegliederten Übergangseinrichtung für wohnungslose Teilnehmer waren Besuche nur mit Terminen möglich. Teilweise mussten sie sich gegenseitig abstimmen, wer an welchen Tagen Besuch bekommt. Am meisten wird jedoch das Arbeiten mit Maske sowie der Personalmangel beklagt. Selbst im Büro ist es beim Telefonieren und über 25 Grad eine Herausforderung. Die Leute aus dem Verkauf sind froh, wieder Beschäftigung zu haben. Im Lockdown konnten sie nur gespendete Dinge entgegennehmen oder etwas an die Mitarbeiter verkaufen. Auch im Verkauf wird beklagt, daß Kräfte in den Nachmittagsschichten, vor allem im Kassenbereich, fehlen.
 
Da der Großteil der Mitarbeiter keinen erneuten Lockdown bzw. mehr Normalität möchte, sind viele von ihnen bereits geimpft. Auch ich habe inzwischen meine erste Impfung erhalten. Bei der Frage nach Veranstaltungen oder Festen im WTM reagierten sie noch zurückhaltend. Auch die alten Menschen in den Seniorenheimen sind nun durchgeimpft und dürfen sich wieder über Besuche ihrer Angehörigen freuen. Nun sind sie nicht mehr abgeschottet und dürfen ihre Zimmer wieder verlassen bzw. wieder in Gemeinschaft sein.
 
Doch was ist eigentlich mit den Obdachlosen auf der Straße? Sie wurden von Ehrenamtlichen verstärkt versorgt, da ja auch die Essens- Ausgabestellen vorübergehend nicht auf waren. Sicher erhalten sie auch ein Impfangebot. Doch wenn sie niemanden haben und dann noch auf Abstand gehen müssen zu den Leidgenossen, die ebenfalls draußen leben, was bleibt ihnen? Möglicherweise haben sie in dieser Zeit kaum gebettelt, da die Leute aus Angst vor Corona nicht zu nah ran wollten, um Geld zu geben.
 
Was ist eigentlich mit den Personengruppen, die sich nicht impfen lassen wollen? Sei es aus Angst oder weil sie Impfgegner bzw. Leugner sind? Sollte man aus Rücksicht auf diese Menschen weiterhin für unbestimmte Zeit Masken tragen müssen? Zuvor galt Maskenpflicht aus Rücksicht auf betagte Menschen sowie Risikogruppen. Aus Rücksicht gab es auch den
Lockdown mit geschlossenen Geschäften etc. Sollte man dann auch auf Impfverweigerer Rücksicht nehmen und weiter Abstands- und Maskenpflicht einhalten? Da die Gedanken frei sind, haben sie dann nicht das Recht, Corona in Frage zu stellen bzw. Angst vor dem Impfen zu haben? Oder sollten sie sich aus Rücksicht auf die Gesellschaft impfen lassen? Damit Berührungen wieder möglich sind? Damit Einzelhandel, körpernahe Dienstleistungen, Hotels nicht wieder schließen müssen und somit vor einer Insolvenz bewahrt werden? Eine schwierige ethische und moralische Frage.
 
Bleibt gesund und haltet noch ein bischen durch, denn Corona wird vorbeigehen irgendwann.

In diesem Sinne verabschiede ich mich von euch. Auch ich war Teilnehmerin im WTM und hatte eine gute Zeit. Den Mitarbeitern/ innen, Anleitern/ innen und Teilnehmern / innen wünsche ich alles Gute und daß sie so wunderbar weitermachen.
 
Ich hoffe nach wie vor, daß der WTM es gut durch die Krise schafft. Denn er ist eine wichtige Einrichtung, die möglichst bestehen bleiben sollte.
 
 
Liebe Grüße
Schneeweißchen

5
Text vom: 30. Mai. 2021, 18:30:46. Sorry, da ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen. Hatte Text aus Versehen gelöscht und nun wieder neu reingestellt.

Hallo liebe Teilnehmer und Interessierte,
 
heute berichte ich euch ein wenig über unsere 4 Sozialkaufhäuser. In unserem Stöbertreff im Sahlkamp, in Nähe des  Spielplatzes und bei KIK gelegen, findet ihr Möbel, Hausrat,Kleinkram, viele Bücher und Hörspiele. Auch einige Fahrräder. Das Möbelsortiment bietet Schreibtische, Eßtische mit Stühlen, Betten mit Lattenrost, Schrankwände,Kommoden und Nachtschränke. Große Dinge wie Schrankwände oder Betten kommen aufgrund der Größe des Geschäftes nur vereinzelt vor, Lattenroste sind jedoch genügend vorrätig. Im Laden ist ein offener Bürobereich ansässig, wo Lieferungen direkt organisiert werden können. Die kompetenten Mitarbeiter kennen alle Bestände sehr genau und stehen mit der Hauptstelle Helmkestr. stets in Verbindung. Von dort werden auch Möbel nachbeordert. Interessierte, die sich eine Arbeitsgelegenheit im Bürobereich vorstellen können, können an diesem Standort besonders gut sehen, wie ein Geschäft funktioniert. Sie lernen Lieferungen zu organisieren, Bestandslisten zu aktualisieren( neue Möbel ein-und verkaufte Möbel auszutragen) Bücher zu aktualisieren, Preisschilder erstellen und die Kassenstatistik. Einige PC- Kenntnisse sollten man hier schon mitbringen. Das Geschäft hat von Mo. bis Fr. 11- 18 Uhr, Sa. Von 11- 16 Uhr geöffnet. Erreichbar ist es unter der 920636-36.

Ein weiteres hübsches Geschäft haben wir in Stöcken in der Weizenfeldstr. 62. Dort findet ihr hauptsächlich Kleidung und Haushaltsgegenstände. Es gibt eine Bücherecke mit Sitzgelegenheit. Möbel oder Elektrogeräte sind hier nicht erhältlich. Der Verkauf findet Mo. und Do. von 13- 18 Uhr und Di., Mi., Fr. und Sa. von 10-15 Uhr statt. Erreichbar ist es unter 97939977.

Desweiteren haben wir ein schönes Kaufhaus in Hainholz in Rehagen 8, einige Meter von der Hauptstelle entfernt. Dort gibt es Kleidung, Hausrat, Schmuck, einzelne Elektrogeräte, große Auswahl an Musik, einige Brett- und Kartenspiele und eine hübsche Bücherecke mit Sitzgelegenheiten zum Verweilen. Dieses Kaufhaus strahlt eine angenehme, ruhige Atmosphäre aus. Selbstverständlich gibt es dort auch eine Kabine zur Anprobe der Kleidung, die für jede Altersstufe etwas zu bieten hat.
Es handelt sich um gebrauchte, gut erhaltene Kleidung, die für wenige Euros zu erhalten ist. Kleiderspenden sind immer wieder gern gesehen. In unserer Musik- Stöberecke sitzt ein sehr kompetenter Mitarbeiter, der die Nachfrage und den Bestand genauestens kennt. Dort gibt es alte Kassetten mit Kinderhörspielen wie TKKG, Bibi Blocksberg, Benjamin Blümchen etc..
CDs von Popgruppen aus den Neunzigern, CDs mit Entspannungsmusik zur Meditation. Verschiedene Samples, ebenso alte Schallplatten mit Musik aus den Fünfziger- bis Achtziger Jahren. Stücke von James Last, Udo Jürgens, ABBA etc. gibt es dort.

Zur Zeit ist die Nachfrage nach Gruppen wie Black Sabbath, Police, Hot Chocolade, John Lee Hooker, Peter Gabriel, Level 42, Led Zeppelin sowie Depeche Mode besonders hoch. Daher werden solche Spenden dringend benötigt. Wenn ihr also Musik spenden möchtet.. Das Haus ist über den Hof erreichbar und Mo.- Fr. von 10- 18 Uhr, Sa. von 10- 16. Uhr geöffnet. Tel. ist die
2700769.

Das größte Angebot bietet euch unser Standort in der Helmkestr. 20 in Hainholz über Hof erreichbar. Unsere Werksmeile bietet große Anzahl an Fahrrädern, Kleidung (auch Vintage- Look), Elektrogeräte wie Kühlschränke, Herde, Waschmaschinen, Tuner, Fernseher, DVD-Player, vereinzelt Nähmaschinen. Kühlschränke und Herde sind z.B. für unter 50 Euro zu erwerben. Desweiteren ist alles rund ums Baby für wenige Euro zu finden. Kinderkleidung, Hochstühle, Buggys, Kinderwagen, Gitterbetten. Buggys sind teilweise für 5 Euro zu erwerben. Zudem kriegt ihr dort eine Viehlzahl an Möbeln. Einzel- bzw. Doppelbetten mit Matratze und Lattenrost zu einem günstigen Preis, Glastische, Nachtschränke, Kommoden, Vitrinenschränke, Eckvitrinen, ganze Schrankwände (in hellem oder dunklem Holz,auch in schwarz). Jugendzimmer, Schreibtische (ausziehbar), Computertische usw. Auch haben wir einige Küchen im Angebot. Auch sind einige Lampen und Deckenlampen im Sortiment. Sitzgruppen oder kleine Sofas aus Stoff oder Leder sind auch Bestandteil. Darunter auch ausziehbare Schlafsofas. Erhalten wir (stark) verunreinigte Schlafsofas, werden sie allenfalls überhaupt noch für 5 Euro angeboten. Auch Fans von Shabby- Chic kommen hier auf ihre Kosten. Das sind Möbel, die durch neuen Farbanstrich einen schäbig- schönen Look bekommen. Zudem werden einzelne Elemente zum Teil durch Tapete, Plastik, Glas ausgetauscht. So ist es möglich, ein Möbelstück wie eine Antiquität erscheinen zu lassen, ihm einen Gothic-Hauch zu verleihen oder es einfach nur kitschig – schön wirken zu lassen. Wegen dem Arbeitsaufwand muß in diese Möbel einen höherer Preis investiert werden.

Alle Bereiche sind frei einsehbar. Die Holzwerkstatt bietet schöne Eigenkreationen an. Darunter auch Vogelhäuser. Die Fahrradwerkstatt bietet auch Reparaturen am Eigenrad an. Zudem ist sämtliches Zubehör rund ums Rad erhältlich. Auch Helme und Körbe. In der Haustechnik werden gespendete Elektrogeräte auf ihre Funktionstüchtigkeit hin überprüft. Gern führen die netten Mitarbeiter dies auf Wunsch hin auch dem Kunden vor, sofern es möglich ist. Z.Bsp. wenn diese sich überzeugen möchten, ob eine Nähmaschine wirklich funktioniert. Doch selbst bei defekten Spenden von E- Geräten oder Fahrrädern werden noch brauchbare Teile ausgebaut und somit ein anderer Gegenstand wieder brauchbar gemacht. Das nennt sich Re- Upcycling, wofür der WTM u.a. auch steht. Wiederverwertung der Umwelt zuliebe. Lieferscheine können direkt unten auf der Meile ausgefüllt werden. Bei Anfragen zu Lieferungen, Sachspenden, Haushaltsauflösungen, Umzügen steht euch die Anmeldung unter der 0511/ 3003958-0 gern zur Verfügung. Öffnungszeiten sind Mo- Fr. 10 bis 18 Uhr, Sa. von 10 bis 16 Uhr.

 Mit Hannover- Aktiv-Pass kriegt ihr 10 % Ermäßigung auf Möbel bei direktem Kauf. Ein kostenloser Möbelkauf ist über einen Verpflichtungsschein möglich, der beim Jobcenter etc. erhältlich ist.

In all unseren Läden gibt es ein gutes Hygiene- Konzept. Auf der Werksmeile dürfen sich aktuell zeitgleich 15 Personen aufhalten. Terminpflicht gibt es nicht mehr. Seit vorgestern (31.05.2021), entfällt laut Corona-Verordnung (Niedersachsen) ebenso die vorige Testpflicht sowie die Dokumentation.

Auch ich stöbere immer wieder gern in den Läden des WTM. Ich hoff, ihr auch.

In diesem Sinne, gutes Stöbern
und bis bald !

Schneeweißchen


Seiten: [1]
SimplePortal 2.3.3 © 2008-2010, SimplePortal