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WTM => WTM Hobby => Videospiele => Topic started by: LordOzma on 19. Nov. 2013, 14:34:17
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Die Kollegen der Huffington Post haben mal wieder was ins Netz gestellt, dass jeder lesen sollte. Da ich nicht in jedem Forum vertreten bin, muss das WTM-Forum erstmal herhalten.
9 Gründe, warum Videospiele gesund sind
Von Drew Guarini, übersetzt von Stefan Brederecke
Deine Mutter lag falsch. Videospiele sind nicht schlecht für dich. Ganz im Gegenteil, wie sich herausstellt.
Obwohl viele der Meinung sind, dass es einen Zusammenhang zwischen Gewalt und Games gibt (HINT: gibt’s nicht (http://www.washingtonpost.com/blogs/worldviews/wp/2012/12/17/ten-country-comparison-suggests-theres-little-or-no-link-between-video-games-and-gun-murders/)) haben unterschiedliche Studien nun herausgefunden, dass Videospiele viele psychologische und sogar körperliche Vorteile haben.
Mit anderen Worten: durch Gaming wird man ein besserer Mensch.
1. ‚Mario‘ ist wie Doping fürs Hirn
(http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/7/7d/N64_Super_Mario_64_whomp_fortress.jpg)
Screenshot aus Mario64. Quelle: Wikipedia.
Um den Zusammenhang zwischen Gehirnaktivität und Videospielen besser verstehen zu können, haben deutsche Wissenschaftler ein Experiment (http://www.kurzweilai.net/video-game-playing-found-beneficial-for-the-brain) durchgeführt: sie baten eine 23-köpfige Gruppe Erwachsener mit einem Durchschnittsalter von 25, in einem Zeitraum von 2 Monaten das Spiel Super Mario 64 für 30 Minuten am Tag zu spielen. Eine zweite Gruppe gleicher Zusammensetzung spielte überhaupt nicht.
Mit Hilfe eines Magnetresonanztomographen wurde festgestellt, dass die Spieler einen Volumenszuwachs im rechten Hippocampus, dem rechten Präfrontalkortex und dem Zerebellum hatten. Diese Regionen sind für räumliche Navigation, Erinnerung, Planung und die Feinmotorik der Hände verantwortlich.
„Zwar haben schon andere Studien nachgewiesen, dass die Gehirnstruktur bei Spielern anders ist, aber hier haben wir einen nachweisbaren Zusammenhang von Volumenszuwachs im Hirn und Videospielen“, so Studienleiterin Sabine Kühn. „Damit ist bewiesen, dass man einzelne Hirnregionen durch Videospiele trainieren kann.“
Kühn und ihre Kollegen sind der Meinung (http://www.mpg.de/7588840/video-games-brain?filter_order=L&research_topic=), dass man mit Hilfe von Videospielen verschiedene Krankheiten wie Schizophrenie, Post-Traumatischen Stress, oder Alzheimer therapieren kann.
2. Starcraft macht Schlau
Im August fanden britische Forscher heraus, dass manche Spiele, vor allem Strategiespiele wie Starcraft die Flexibilität des Gehirns erhöhen. Die Wissenschaftler beschrieben dieses als „Grundstein der menschlichen Intelligenz“.
Diese Studie, die an der Queen Mary University in London sowie am University College London durchgeführt wurde, basiert auf psychologischen Tests, die vor und nachdem 72 Freiwillige entweder Starcraft oder Die Sims für insgesamt 40 Stunden in einem Zeitraum von 6 bis 8 Wochen gespielt haben. Die Starcraft-Spieler schnitten besser ab. Gedankenspiele wurden von ihnen schneller und genauer abgeschlossen.
„Wir müssen nun herausfinden, was an diesen Spielen die Verbesserung verursacht, und ob sie dauerhaft ist oder wieder verfliegt“, so Studienleiter Brian Glass. „Sobald wir dieses Verständnis haben, können wir auf dessen Basis Therapien für ADHD (http://de.wikipedia.org/wiki/Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivit%C3%A4tsst%C3%B6rung) oder Schädel-Hirn-Trauma entwickeln.“
3. Gamer altern langsamer
Das Spielen von Puzzlespielen für nur zwei Stunden die Woche kann helfen, die schleichende geistige Verarmung im Alter zu verlangsamen. So zumindest befand dies eine Studie der University of Iowa.
681 Probanden im Alter ab 50 zeigten, dass 10 Stunden in einem speziell für diese Studie entwickelten Spiel die geistige Verarmung um bis zu sieben Jahre heraus gezögert hat.
Über einen Zeitraum von 5 bis 8 Wochen bekam eine Gruppe Senioren digitale Kreuzworträtsel. Die andere Gruppe spielte ein Spiel namens Road Tour. Es ist wie Memory, nur dass man sich zusätzlich noch die Position von Straßenschildern merken muss während mehr und mehr „Ablenkungen“ am Bildschirmrand auftauchen. Das Spiel soll die Schwierigkeiten simulieren, die Senioren beim Autofahren haben.
„Ob es nun ein speziell gemachtes Spiel ist oder World of Warcraft, ist egal. Spiele sind Komplex, und benötigen mentale Kraft und Fähigkeiten, um sie zu spielen“, meint Jason Allaire, Professor in der Abteilung Psychologie an der North Carolina State University in Raleigh, welcher nicht am Experiment beteiligt war. „Immer wenn man seinen Grips anstrengt, wird er stärker. Ist wie bei Muskeln.“
4. Legastheniker lernen einfacher Lesen und Schreiben
Eine Studie der Universität Padua beweist, dass Spiele gut sind für junge Menschen. Die Italiener veröffentlichten im Februar Beweise, dass schnelle Spiele die Lesefähigkeit von Kindern mit Legasthenie [Scheib-Lese-Schwäche] verbessern kann.
Die Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe spielte Rayman Raving Rabids, die andere Gruppe ein Spiel mit weniger Tempo. Am Ende mussten die Kinder vorlesen, und die Rayman-Spieler konnten es schneller und deutlicher. Die Autoren vermuten, dass das Actionspiel die Aufmerksamkeit der Kinder erhöht hat, welche beim Lesen wichtig ist.
5. Teenager sind bei Operationen besser als die Profis
Im November 2012 gab es an der University of Texas Medical in Galveston ein Experiment, indem High-School-Gamer, Zocker auf dem College, und Ärzte am OP-Simulator gegeneinander antraten. Dieser Simulator wird zum Trainieren von chirurgischen Fähigkeiten benutzt und sammelt 32 verschieden Messwerte, unter anderem, wie viel Druck auf die Werkzeuge ausgeübt wird und die Hand-Augen-Koordination.
Die High-Schooler, die rund 2 Stunden am Tag zockten, waren deutlich besser als die Studenten, die 4 Stunden Spielzeit pro Tag aufwiesen, und waren den Medizinern, die kaum Spielerfahrung hatten, haushoch überlegen. Arzt sein (oder Arzt lernen) war da wohl etwas im Weg.
Doch Vorsicht: Sami Kilic, einer der Professoren, die das Experiment entwarfen, meinte, dass Schüler, die Arzt werden wollen, sich nach wie vor auf das Akademische konzentrieren sollten statt auf virtuelle Operationen. Allerdings hat eine andere Studie herausgefunden, dass Chirurgen, die mindestens 3 Stunden die Woche Zocken, die Fehlerquote um 37 Prozent verringern.
6. „Pills Here!“ Videospiele als Schmerzmittel
Im Jahre 2010 präsentierten Wissenschaftler auf einem Treffen der American Pain Society Beweise, dass Videospiele, besonders solche, die auf Immersion setzen, sehr effektiv den Schmerz chronischer Krankheiten oder in der Reha lindern. Laut der Studie waren Menschen, die im Laufe einer Chemotherapie oder anderen schweren Therapien behandelt wurden, weit weniger vom Schmerz, Stress und Angst beeinflusst, wenn sie zockten. Auch Verbrennungsopfer berichteten 30 bis 50 Prozent weniger Schmerzen beim Zocken.
Mit Blick auf Bewegungssensoren wie die Wiimote oder Xbox Kinect meinte Charles Friedman vom Pain Relief Center, dass Zocken das Gehirn anderweitig beschäftigt und somit von Schmerzen ablenkt. Zudem setzt Spielen Endorphine frei. Endorphine sind körpereigene Glückshormone.
7. Adlerauge: Call of Duty verringert Sehschwäche
Laut einer Studie der Universität Rochester können Ballerspiele die Augen verbessern.
In der 2009 veröffentlichten Studie spielten Profizocker Unreal Tournament 2004 sowie Call of Duty, während Amateure sich mit Die Sims 2 begnügen mussten. Bei den Dakka-Spielern wurde eine verbesserte Kontrastempfindlichkeit festgestellt. Sie konnten also besser die subtilen Unterschiede bei der Helligkeit eines Bildes feststellen. Die Kontrastempfindlichkeit gilt als eine der Sehfähigkeiten, die am frühesten verschwindet. Sie ist beispielsweise beim Entdecken von Objekten in der Dunkelheit (z.B. Nachtfahrten) von Nöten.
Die Autoren gehen davon aus, dass das bemerken von Gegnern im Spiel die Kontrastempfindlichkeit erhöht hat. Durch das Abschießen der Gegner wurden offenbar auch die Analysefähigkeit und das Reaktionsvermögen gestärkt. Die Wissenschaftler glauben, dass diese Studie eine bisher verkannte Möglichkeit bietet, Sehschwächen zu korrigieren.
8: Videospiele können auch Seelenklempnerei
Man hört oft, Videospiele machen dumm, aggressiv und deprimierend. Die Wissenschaft meint, es geht auch anders rum.
Neuseeland, 2012. Wissenschaftler haben eine neue Möglichkeit gefunden, jungen Leuten mit Depressionen zu helfen: SPARX. Im Spiel geht es darum, Depressionen durch Handlungen des Avatars zu vertreiben. Zudem lehrt es Methoden, die Depressionen fernhalten können.
168 Teenager ab 15, die unter Depressionen leiden, wurden in das Experiment aufgenommen. Die Hälfte bekam „das Übliche“, also Einzelgespräche mit einem Seelsorger. Die andere Hälfte spielte SPARX.
Rund 44 Prozent der SPARX-Spieler berichtet, dass sie von der Depression geheilt wurden. Die traditionelle Methode brachte nur 26 Prozent Heilwirkung.
9. Hilfe beim Schlaganfall
Opfer von Schlaganfällen haben es oft sehr schwer, sich davon zu erholen. Für viele ist es gar unmöglich. Auf der Suche nach einer effektiveren und kostengünstigeren Methode, Schlaganfallpatienten zu heilen, wählte Debbie Rand von der Universität Tel Aviv das Videospiel.
Personen, die vor 1 bis 7 Jahren einen Schlaganfall hatten, wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe bekam normale Reha-Maßnahmen. Die zweite Gruppe spielte auf der Xbox 360, der PlayStation 3 und der Wii.
Für Rand war das Ergebnis offensichtlich. Zwar machten beide Gruppen beispielsweise bei der Griffstärke Fortschritte, doch nur die Spielergruppe machte sie fortlaufend. Die Spieler machten nicht nur die doppelte Menge an Armbewegungen, die Bewegungen waren „zielorientiert“ und nicht nur stumpfe Wiederholungen.
„Durch das Planen und Ausführen von Bewegungsabläufen erhöht sich die Hirnplastizität“, so Rand. Hinzu kommt, dass Spiele Spaß machen, was obenhin bei Übungen hilft.
Quelle: http://www.huffingtonpost.com/2013/11/07/video-games-good-for-us_n_4164723.html?view=screen
Da kommt Freude auf.
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Langsam aber sicher brauchst du dein eigenes Gaming-Unterforum :)
Ein schöner Artikel, ich hoffe einige hier lesen den auch mal.
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Computerspiele lassen das Gehirn wachsen
Computer- und Videospiele machen dumm? Dieses Vorurteil hält sich seit vielen Jahrzehnten. Nun haben Wissenschaftler das Gegenteil bewiesen.
Das renommierte Max-Planck-Institut fand heraus, dass zum Beispiel beim Spielen von "Super Mario" das Gehirn anwächst.
So konnte man feststellen, je länger die Probanden spielten, desto mehr schwollen bestimmte Gehirnbereiche an. Ein deutliches Zeichen, dass - zumindest bestimmte - Computer- und Videospiele die Intelligenz fördern können.
Quelle: www.spielesnacks.de/top-news-computerspiele-lassen-dein-gehirn-wachsen
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@Marco:
Danke für den Repost. Das war der erste Punkt, den ich geschrieben habe. Bitte nicht bereits gepostete Artikel copypasten. Denk dir lieber mal was eigenes aus.
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Das war nicht beabsichtigt, ich hatte nur gerade etwas dazu gefunden und dachte das würde zu dem Thema passen!