Autor Thema: Tipps gegen Fahrradklau  (Gelesen 1932 mal)

Joe Cool

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Tipps gegen Fahrradklau
« am: 22. Mär. 2013, 10:12:46 »
Hier noch ein gefundener Artikel von Spiegel-Online zum Thema "Wie sichere ich mein Fahrrad gegen Klau?":

Schlösser und Alarmanlage: Wie Radler ihren Drahtesel sichern können

Von Holger Dambeck

Langfinger lieben Fahrräder: Hunderttausende werden jährlich geklaut - und das kann bei teuren Geräten einen großen Verlust darstellen. Mit gut gewählten Abstellplätzen, einem guten Schloss und einer Alarmanlage kann den Dieben der Klau jedoch erschwert werden.

Wie ärgerlich! Man war zwei Stunden im Kino - und dann ist das Rad weg. Einfach geklaut! Gut, das Schloss war nicht das Beste, aber warum gerade das eigene Rad? Wie kommt man jetzt zu so später Stunde noch nach Hause? Und wie morgen früh pünktlich ins Büro?

307.000 Diebstähle von Fahrrädern wurden 2010 bundesweit gemeldet. Zwar ist die Zahl der entwendeten Drahtesel in den letzten 20 Jahren deutlich gesunken. Anfang der neunziger Jahre lag sie noch bei mehr als 500.000. Doch Räder sind nach wie vor ein beliebtes Klauobjekt. Immerhin 13 Prozent aller polizeilich erfassten Diebstähle betreffen Fahrräder.

Ob ein gutes Schloss geholfen hätte? Inzwischen weiß eigentlich jeder Radfahrer, dass man sein Gefährt möglichst immer an einem Bügel, Zaun oder an einer Laterne anschließen sollte. Doch selbst stabile Bügelschlösser bieten keinen hundertprozentigen Schutz. Weil das Aufsägen des Stahls zu aufwendig ist, wird der Schließmechanismus mit Eisspray oder Spezialwerkzeugen bearbeitet. Mitunter lässt sich ein teures Schloss sogar mit einem Kugelschreiber öffnen, wie vor einigen Jahren der Fall Kryptonite gezeigt hat.

Trotzdem kann man die Chancen von Dieben minimieren: Das Rad sollte dort angeschlossen werden, wo es gut sichtbar ist, also nicht in einer dunklen Seitenstraße. Es zur Spätvorstellung neben dem Kino abzustellen war sicher nicht so clever. Diebe können dann davon ausgehen, dass sie genügend Zeit zum Knacken des Schlosses haben. Sicherer hätte das Rad womöglich 50 Meter weiter vor einer gut besuchten Kneipe gestanden.

Sicherheitslevel 6, 10 oder 15?

Generell gilt: Das Rad darf nicht als lohnenswertes Diebesgut erscheinen - Besitzer schicker Fahrräder haben da manchmal schlechte Karten. Helfen kann da natürlich ein robustes Schloss. Je mehr Arbeit es macht, dieses zu knacken, umso eher vergreift sich der Dieb am Rad daneben, das nur mit einem billigen Seilschloss gesichert ist.

Was aber zeichnet ein gutes Schloss aus? Hersteller wie Abus, Kryptonite oder Trelock haben für ihre Schlösser Sicherheitsskalen entwickelt, die dem Kunden Orientierung geben sollen. Dummerweise hat jedoch jeder Hersteller seine eigene Skala. Bei Abus gibt es 15 Levels, bei Trelock 6 und bei Kryptonite 10. Natürlich steigt mit der Sicherheitsstufe auch der Preis. Die kaum überraschende Botschaft der Hersteller lautet daher: Teurer ist besser.

Der letzte große Schlossvergleich der Stiftung Warentest liegt leider schon fünf Jahre zurück - und so muss sich der Käufer vor allem auf Tipps seines Fahrradhändlers verlassen und seine ganz persönlichen Bedürfnisse berücksichtigen.

Massive Bügelschlösser haben den Vorteil, dass sie mit roher Gewalt nur schwer zu knacken sind. Seit längerem gibt es aber auch sehr robuste Stahlketten-Schlösser. Oft ist die Kette ummantelt, damit sie keine Schäden am Lack anrichtet. Kettenschlösser sind flexibler als Bügelschlösser, und sie passen auch um einen dicken Laternenmast. Je länger die Kette ist, umso schwerer sind sie jedoch auch.

Eine Mischung zwischen Ketten- und Bügelschloss bilden die Faltschlösser, die Abus und Trelock im Programm haben. Das Schloss gleicht einem Zollstock aus Stahl, bei dem die beiden Enden mit einem Schloss verbunden sind. Wegen dieser Konstruktion sind Faltschlösser zusammengeklappt sehr kompakt. Man kann sie gut in einer kleinen Tasche verstauen, die an den Rahmen geschraubt ist. Bei manchem Bügelschloss ist die Befestigung am Rad schwieriger.

Lauter Alarm statt schwerem Stahl

Der Nachteil aller stabilen Schlösser ist ihr Gewicht. Das lässt sich leider kaum vermeiden, denn einfaches Blech oder ein dünnes Stahlseil schützen nicht vor Dieben. Ein Schnitt mit dem Seitenschneider oder ein kräftiger Ruck mit dem Brecheisen genügt, um ein Rad zu klauen.
Massive Schlösser mögen in der Stadt die beste Lösung sein, Radwanderer können aber auch ein besseres Stahlseilschloss mit einer Mini-Alarmanlage kombinieren. Mit dem Stahlseil sichern sie das Rad gegen einfaches Wegschieben oder Wegtragen. Und ein Alarm schlägt Diebe in die Flucht, die sich nachts am Rad zu schaffen machen, während man im Zelt oder im Hotelzimmer schläft.
Einfache Alarmschlösser, die eigentlich für Motorräder konzipiert sind, kann man mitunter an der Bremsscheibe seines Rades befestigen - sofern vorhanden. In den Schlössern steckt ein Erschütterungssensor. Sobald das Rad bewegt wird, geht der Alarm los. Anbieter sind beispielsweise Abus und Xena.

Etwas raffinierter ist das Alarmsystem Kevin aus der Schweiz. Es besteht aus zwei kleinen Plastikteilen, die jeweils so groß wie eine Streichholzschachtel sind. Den Sender versteckt man in einer Fahrradtasche oder unterm Sattel - den Empfänger trägt man bei sich. Sobald sich der Sender mehr als 10, 15 Meter vom Empfänger entfernt, schlagen beide Geräte Alarm. Zusätzlich kann man beim Sender auch einen Erschütterungssensor einschalten. Dann geht der Alarm schon los, sobald das Rad berührt wird.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat sich übrigens vorgenommen, die Sicherheit von Fahrradschlössern künftig zu zertifizieren. Dann hätten Verbraucher endlich Klarheit darüber, was von einem bestimmten Schloss zu halten ist. Im Unterschied zur Stiftung Warentest will sich der ADFC für seine ausführliche Prüfung jedoch von den Herstellern bezahlen lassen. Diese könnten dann zwar mit einem ADFC-Zertifikat werben, aber einen wirklich unabhängigen Vergleichstests gibt es auch dann nicht.

Quelle: http://www.spiegel.de/reise/aktuell/schloss-und-alarmanlage-wie-schuetze-ich-mein-fahrrad-vor-diebstahl-a-826646.html

Matt Broetchen

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Antw:Tipps gegen Fahrradklau
« Antwort #1 am: 22. Mär. 2013, 10:44:20 »
Gute Schlösser hin oder her, meinen grünen Hirsch haben sie trotz hochwertigem Schloss und schwerer Kette geklaut. Ich habe mir kürzlich zeigen lassen wie schnell ein Profi ein Fahrradschloss knackt, von billig bis extrem teuer, die Schlösser waren alle in unter einer Minute auf...

Ich habe für meinen neuen Cruiser ein Schloss gekauft und dafür tief in die Tasche greifen müssen, ich hoffe das es sich gelohnt hat...

Hier das Video zu meiner Investition: http://youtu.be/kbJDlVhEdcU
Wenn mich die Donner des Todes begrüßen,
wenn meine Adern geöffnet fliessen,
dir meinem Gott ergebe ich mich,
Walvater Odin ich rufe dich!!!

DerKurde

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Antw:Tipps gegen Fahrradklau
« Antwort #2 am: 17. Jan. 2020, 10:32:06 »
1.Steck eine Nadel in den Sitz, sodass es keiner sieht.
2.Hab ein kaputter Fahrrad, dass es sich optisch nicht lohnt diese zu klauen.
3.Versteck ein Gps-Tracker an oder in deinem Fahrrad.
4.Schraube die Schrauben bis zum limit raus, sodasss der Dieb nur n kurzer spaß drann hat.
5.Hab kein festes Licht, sodass der Dieb Nachts nochmal bammel vor den Cops hat.
6.Nimm die Luft aus den Rädern raus, denn der Dieb rechnet nicht damit, ne Luftpumpe mitzunehmen.


ps.: Einige Nehmen den Sattel oder ein Reifen direkt mit, so ist das Problem direkt etwas größer:)

Und wenn dir keines der Tipps koscha erscheint, dann beachte alle aufeinmal und du musst nichtmal das Fahrrad abschließen.



 

     
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