Autor Thema: Todd Burpo & Lynn Vincent - Den Himmel gibts echt  (Gelesen 3298 mal)

Helluo Librorum

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Todd Burpo & Lynn Vincent - Den Himmel gibts echt
« am: 24. Okt. 2013, 09:52:46 »
Helluo Librorum präsentiert aus der Reihe "Bücher, die man gelesen haben muss":

Todd Burpo & Lynn Vincent – Den Himmel gibt’s echt (Die erstaunlichen Erlebnisse eines Jungen zwischen Leben und Tod)


Genre: Erfahrungen / Schicksal
Seiten: 160
Verlag: SCM Hänssler
ISBN-10: 3775152784
ISBN-13: 978-3775152785

Link zur Leseprobe:


http://www.amazon.de/Den-Himmel-gibts-echt-erstaunlichen/dp/3775152784/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1381821596&sr=1-1&keywords=den+himmel+gibts+echt#reader_3775152784


Im Alter von vier Jahren starb Colton Burpo im OP wegen eines zu spät erkannten Blinddarmbruchs. Zum Glück war er jedoch nur für kurze Zeit tot, denn den Ärzten gelang die Reanimation. Später erzählte Colton seinen Eltern davon, was er in diesen Momenten erlebt hatte. Und das hörte sich im ersten Moment wahrlich unglaublich an: Colton war seiner eigenen Aussage zufolge nämlich für kurze Zeit im Himmel und traf dort unter anderem auch auf niemand geringeren als Jesus. So war er sich absolut sicher und sprach den diesem Buch seinen Titel gebenden Satz offen aus: „Den Himmel gibt's echt!“.

Colton begann über diese Erfahrungen zu erzählen und alles, was er sagte und was auch anhand der Bibel überprüfbar war, ging mit dieser absolut konform. Das einzige, worüber er lieber nicht sprechen wollte, war das, was er aus der Ferne über die Hölle und das Leid der Menschen, die in dieser gefangen waren, erfahren hatte.  In diesem Moment wurde Colton von seiner Traurigkeit regelrecht übermannt.

Seine Eltern waren bei diesen Gesprächen stets darauf bedacht, ihrem Sohn keinerlei Wörter in den Mund zu legen. Wenn sie ihm Fragen stellten, taten sie dieses so, dass er dadurch in keine bestimmte Richtung gedrängt wurde und alles von sich aus und so wie er es selbst erlebt hatte erzählen musste. Was Colton zu berichten hatte, faszinierte verständlicherweise vor allem seinen Vater, der selbst als Pastor tätig war und noch kurz zuvor in seinen Gebeten Gott hart angegangen war in all seinem Leid und seiner Frustration. Das Ehepaar Burpo war nebenbei bemerkt auch nicht sensationsgeil oder sehnte sich nach Aufmerksamkeit, wie mancher es an dieser Stelle vermuten könnte. Dagegen spricht alleine schon, dass sie sich erst Jahre später erstmalig zu all dem in der Öffentlichkeit geäußert haben.

Wenn es den Himmel also wirklich gibt, dann sollte man hoffen, dass er so ist wie er in diesem Buch in faszinierender Art und Weise von dem kleinen Colton beschrieben wurde. Mancher Erdenbewohner kann ob dieses Erfahrungsberichts möglicherweise gar nicht schnell genug in den Himmel kommen.

Es muss natürlich jeder Leser für sich selbst entscheiden, ob diese Geschichte glaubhaft ist oder eben nicht. Auch wenn ich mich zu den Menschen zähle, die von Grund auf skeptisch veranlagt sind, neige ich dennoch dazu, es zumindest nicht strikt von vornherein auszuschließen.

Auf mich wirkt der Erfahrungsbericht des kleinen Colton jedenfalls sehr authentisch. Wäre diese Geschichte von einem erwachsenen Menschen erzählt worden, wäre meine Skepsis unendlich größer gewesen.

Man kann es natürlich nicht völlig ausschließen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass ein 4-jähriger Junge und dessen als Pastor arbeitender Vater gemeinsam diese Geschichte erfunden haben ist in meinen Augen doch relativ gering. Zumal man einem Kind in diesem Alter ansonsten vermutlich eine große Karriere als Schauspieler vorhersagen könnte. Einen wesentlich glaubwürdigeren Menschen für diesen Erfahrungsbericht als Colton könnte ich mir wirklich kaum vorstellen. Zudem findet man ja auch viele Gemeinsamkeiten mit anderen Büchern dieser Art, wenn man sich z.B. nur das ebenso interessante Buch „Der Junge, der aus dem Himmel zurückkehrte (Eine wahre Geschichte)“von Kevin & Alex Malarkey durchliest. Es sind in meinen Augen vor allem die Fakten, die dem jungen Colton damals gar nicht bekannt waren, die seine Glaubwürdigkeit meiner Meinung nach doppelt und dreifach unterstreichen. So berichtet dieser nicht nur von seinem Urgroßvater, den er gar nicht kannte, sondern auch von seiner Schwester, die leider eine Fehlgeburt war. Von diesem tragischen Umstand hatten die Eltern ihrem Sohn bis zu diesem Zeitpunkt noch nie etwas erzählt gehabt.

„Den Himmel gibt’s echt – Die erstaunlichen Erlebnisse eines Jungen zwischen Leben und Tod“ wird wahrscheinlich auch einige Zweifler und Kritiker aus Überzeugung eines Besseren belehren können. Sicherlich nicht jeden, der Illusion darf man sich natürlich nicht hingeben, aber vermutlich in einer durchaus beeindruckenden Anzahl.

Gläubige Menschen werden dieses Buch ohnehin lieben, und wem es bisher noch an Glauben mangelte, der wird diesen möglicherweise beim Lesen dieser himmlischen Zeilen für sich entdecken können.

Wer dieser himmlischen Erfahrung Glauben zu schenken vermag, der sollte einmal tief in sich gehen und sein Leben ehrlich reflektieren. Wenn es tatsächlich Himmel und Hölle geben sollte, wäre einem die „Eintrittskarte“ in das Himmelsreich wirklich sicher oder sollte man manches in seinem Leben besser doch noch einmal überdenken, um am Ende nicht in der Hölle schmoren zu müssen? Jeder Mensch hat es selbst in der Hand, ob er ein guter oder ein schlechter Mensch ist. Selbst unter den widrigsten Umständen kann man trotzdem noch ein guter Mensch sein, wenn man es denn nur sein will.

Nicht wenige, die sich Zeit ihres Lebens sicher sind, dass sie, wenn es denn eines unbekannten Tages so weit ist, in den Himmel kommen, werden zu diesem Zeitpunkt mit großem Schrecken feststellen müssen, wie sehr sie sich doch geirrt haben und in dem Moment, wo ihnen der Einlass in den Himmel verwehrt wird, bereuen, kein besserer Mensch zu Lebzeiten gewesen zu sein.

„Den Himmel gibt’s echt – Die erstaunlichen Erlebnisse eines Jungen zwischen Leben und Tod“ ist eine absolute Bereicherung, nicht nur für jedes Bücherregal, sondern vor allem auch für die persönliche Einstellung zu den Themen Leben, Tod und Gott.

Es schenkt den Menschen Hoffnung und macht ihnen zugleich Mut, es vermag einem Trost in noch so schweren Stunden des Lebens zu geben, es beseitigt Zweifel und Ängste, vor allem die einiger Menschen vor dem Tod.

Dieses Buch gehört zu denen, die sich auch wunderbar zum Verschenken eignen. Nicht nur an die Menschen, deren Glauben an Gott noch gestärkt gehört, sondern auch an diejenigen, die aktuell einen schweren Schicksalsschlag zu überwinden haben.

„Den Himmel gibt’s echt – Die erstaunlichen Erlebnisse eines Jungen zwischen Leben und Tod“ vermag einen zutiefst zu berühren. Es war für mich eine der intensivsten Leseerfahrungen, die ich in meinem bisherigen Leben gemacht habe, was bei der extrem hohen Anzahl an Büchern, die ich bereits gelesen habe, wahrlich mehr als nur bemerkenswert ist.

Dieses Buch hat mich von Beginn an unweigerlich in seinen Bann gezogen, Seite für Seite zu begeistern verstanden und eine derart wichtige Botschaft vermittelt, dass man eigentlich gar nicht anders kann oder will, als es in einem Rutsch durchzulesen.

Zum Ende meiner Buchempfehlung hin möchte ich mit einer Frage aus dem Buch schließen: „Hast du Jesus in deinem Herzen?“.

Hinweis

Rechtschreibung und Grammatik wie immer ohne Gewähr.
;)
"Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill


 

     
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