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Humorvolles, Nachdenkliches / Antw:Gedichte über Politik
« Letzter Beitrag von Astrid am 17. Nov. 2017, 18:14:56 »
Hallo Globus,

ich habe dir bereits eine PN geschickt.
Ich gehe davon aus, dass du diese Gedichte nicht selbst gedichtet, sondern aus dem Internet ins Forum kopiert hast.
Das ist nicht der Sinn eines Forums, hier machst du es dir leicht.
Wenn du etwas zitieren willst, setzte einen Link!
Und kommentiere das was du zitierst.

Viele Grüße
Astrid
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Kantine / Speiseplan 20.11.-24.11.17
« Letzter Beitrag von amphore am 17. Nov. 2017, 08:07:25 »
... anbei der Speiseplan der vierten Novemberwoche, guten Appetit ...
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Humorvolles, Nachdenkliches / Eine Geschichte
« Letzter Beitrag von Globus87 am 16. Nov. 2017, 14:17:45 »
Der freie Fall

Frau Dickfaul kommt zu Herrn Fleißigdünn zu Besuch. Herr Fleißig dünn sagt: "Es ist so schön, wie können auf meinem Balkon Kaffee trinken. Der Kaffee ist gleich durch."
Während Herr Fleißigdünn den Kaffee holen geht nimmt Frau Dickfaul auf dem Balkon schon mal Platz. Der ganze Balkon ist voll von ihrer Dickheit.
Plötzlich ruft Herr Müller vom unteren Balkon: "Passen Sie auf der Balkon bricht!"
Frau Dickfaul lacht nur und sagt: "Machen Sie mir nichts vor, ich bin gar nicht so schwer. Kurz darauf fliegt der Balkon mit Frau Dickfaul an Herrn Müller vorbei in die Tiefe. Frau Dickfaul landet unversehrt auf einem Müllhaufen.
Ein paar Sekunden später kommt Herr Fleißigdünn mit dem Kaffee in der Hand. Er wundert sich über den unsichtbaren Balkon und gratuliert Frau Dickfaul zum Freien Fall.
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Humorvolles, Nachdenkliches / Antw:Rauchverbot
« Letzter Beitrag von Globus87 am 16. Nov. 2017, 14:06:53 »
Und Rauchen ist kein gutes Vorbild für jüngere Menschen.
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Humorvolles, Nachdenkliches / Rauchverbot
« Letzter Beitrag von Globus87 am 16. Nov. 2017, 14:05:11 »
Ein Rauchverbot untersagt, Tabak (und oft auch vergleichbare Substanzen) an bestimmten Orten abbrennen zu lassen. Ziel ist in der Regel der Schutz der Anwesenden vor den Gefahren des Passivrauchens, der Brandschutz oder die Vermeidung von Verschmutzungen.

Rauchverbote und andere Maßnahmen gegen das Rauchen gibt es aus verschiedenen Gründen:

    Brandschutz,
    Vermeidung der Verschmutzung von Örtlichkeiten und Gegenständen,
    Schutz von Nichtrauchern vor Belästigung und gesundheitlicher Beeinträchtigung (Nichtraucherschutz),
    Verkehrssicherheit,
    Schutz Jugendlicher vor der Verführung zum Rauchen (Jugendschutz),
    volkswirtschaftliche Gründe,
    betriebswirtschaftliche Gründe,
    religiöse und weltanschauliche Gründe,
    Drogenprävention: Schutz von Rauchern vor Selbstschädigung und/oder Abhängigkeit.

Vermeidung von Verschmutzung

Rauchverbote sind seit langem üblich

    in Geschäften, um zu vermeiden, dass ausliegende Waren Tabakgeruch annehmen,
    in Krankenhäusern und Pflegeheimen,
    in vielen Labors und empfindlichen Produktionsbereichen,
    in öffentlichen Verkehrsmitteln.[1]

Rauchen soll auch in der Natur und Häusernähe verboten werden.

Einziger Ort, wo rauchen erlaubt ist, soll die Wüste sein. Das sind wenig bis keine Pflanzen und keine Gebäude.

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Humorvolles, Nachdenkliches / Moritaten
« Letzter Beitrag von Globus87 am 16. Nov. 2017, 13:56:13 »


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Der Mord an einem Schneidergesellen
Moritaten | Raub-Mord-Totschlag | Schneiderlieder | Volkslied im 19. Jahrhundert | 1900
Mp3, CDs und Bücher dazu:


CD buch



In der Lüneburger Heide
nachts ein armer Schneider riß (reiste)
sah ein Licht zu seiner Freude
schimmern in der Finsternis

Und er eilt zur Wirtshausstube
Wirt und Wirtin waren froh
dich der Wirt, der war ein Bube
und die Wirtin, die war roh

Und es schlief die arme Seele
Wirt und Wirtin traten ein
schnitten kalt ihm ab die Kehle
grad als ob er wär ein Schwein

Raubten alles dann dem Armen
und daß nichts entdeckt sollt sein
schoben sie ihn ohn’ Erbarmen
in den Backofen hienein

Von der Schneiders Fleisch verbreitet
sich sogleich ein starker Duft
ein Gendarm des Mordes deutet
und bringt alles an die Luft

Hingerichtet, voller Reue
sieht man bald des Mörders Blut
dann kam sie auch an die Reihe
dem geschieht’s recht, der sowas tut



Ihr Leut, vernehmt die Moritat
die einstmals sich ereignet hat
vor vielen, vielen tausend Jahr
Sonderbar. sonderbar

In Griechenland, da kann man seh´n
an einem Fluss die Stadt Athen
Da lebt zur Zeit des Perikles
Sokrates. Sokrates

Sein Vater Sophroniskus, der
war von Beruf ein Bildhauer
Schuf Statuen aus Marmelstein
Wunderfein. Wunderfein
(groß und klein)

Der sprach nun einst: „Mein Sohn fürwahr
du wirst, was auch dein Vater war
Denn das Studieren kostet Geld
Und das fehlt. Und das fehlt.“

So wurde Sokrates was klar
zunächst was auch sein Vater war
Er wohnt in einem Häuschen klein
ganz allein ganz allein

Da dachte er zu Heiraten.
Doch in der ganzen Stadt Athen
fand sich kein einzig Mägdelein
ihn zu frei´n, ihn zu frei´n.

Denn es besaß der Sokrates
durchaus kein schönes Äußeres.
Sein Leib war feist und buckelig
fürchterlich

Und wenn es regnet –  welch ein Spaß –
dann wurde das Gehirn ihm nass.
auf seinem Haupte, sonnenklar
wuchs kein Haar

Trotz dieses großen Hindernis
fand eine Frau Herr Sokratis
es war ein Mägdlein aus der Näh:
Xanthippe

Doch dieses war wie später zeigt
ne große Unvorsichtigkeit
denn das Betragen dieser Frau
das war mau

Sie fing nach gar nicht langer Zeit
zu schlagen an des Gatten Leib.
Was diente ihr zu diesem Ziel ?
ein Besenstiel. Ein Besenstiel

Da fing zuletzt der arme Mann
zu philosophieren an
daß jeder wie ja hier nun zeigt
bleibe unbeweibt

(Darauf fing nun der arme Mann
im Wirtshause zu trinken an.
So trank er oft bis früh um vier
Bayrisch Bier. Bayrisch Bier.)

Oft pflegt er auf dem Markt zu steh´n
wo andere vorüber geh´n.
Und predigt : „´s ist `ne Frauenwelt
Doch se fällt!  Doch se fällt!“

Doch kaum er dieses Wort gesagt
da fühlt er plötzlich sich gepackt
das war mit seinem starken Arm
ein Gendarm, zwei Gendarm

Die führten dann den armen Wicht
zum Oberlandeskriegsgericht
es sprach darauf der Staatsanwalt
Macht ihn kalt

So starb am Morgen um halb sechs
in dieser Stadt der Sokratex
Was hat ihn in den Tod gebracht?
Schierlingsaft. Schierlingsaft.

Und die Moral von der Geschicht
Heirate ja beleibe nicht
sonst bist du ohne große Not
mausetot. Mausetot


Ein Jüngling hatte einen Schatz
den sich sein Herz erkor.
Er wohnte am Louisenplatz
und sie am Hall´schen Tor

Sie trafen sich, von Lieb entbrannt
einst in nem Omnibus
Drei Tage drauf in Moabit
Da kam´s zum ersten Kuß

Allein die Sache stand sehr schief
denn bei der letzten Wahl
Ihr Vater wählte konservativ
der seine liberal

Bis endlich faßt das Pärchen Mut
gesteht´s den Vätern ein
Doch diese in Parteien-Wut
Sie schreien beide nein!

Und als sie las beim Morgenlicht
Die Tante Voß; o weh
Da stand im Polizeibericht
Man fand ihn in der Spree

Sie sah den Rabenvater an
mit einem Rabenblick
Zur Schwefelsäure griff sie dann
Und sank entseelt zurück

Und als des Mondes Licht so bleich
Am Himmel ging herauf
Da hängten sich am Goldfischteich
Die beiden Väter auf

Also die Moritat verlief
jüngst bei der letzten Wahl
Ihr Vater starb konservativ
der seine liberal


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Humorvolles, Nachdenkliches / Antw:Gedichte über Politik
« Letzter Beitrag von Globus87 am 16. Nov. 2017, 13:43:25 »
Feldfrüchte

Sinnend geh ich durch den Garten,
still gedeiht er hinterm Haus;
Suppenkräuter, hundert Arten,
Bauernblumen, bunter Strauß.
Petersilie und Tomaten,
eine Bohnengalerie,
ganz besonders ist geraten
der beliebte Sellerie.
Ja, und hier –? Ein kleines Wieschen?
Da wächst in der Erde leis
das bescheidene Radieschen:
außen, rot und innen weiß.

Sinnend geh ich durch den Garten
unsrer deutschen Politik;
Suppenkohl in allen Arten
im Kompost der Republik.
Bonzen, Brillen, Gehberockte,
Parlamentsroutinendreh . . .
Ja, und hier –? Die ganz verbockte
liebe gute SPD.
Hermann Müller, Hilferlieschen
blühn so harmlos, doof und leis
wie bescheidene Radieschen:
außen rot und innen weiß.
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Humorvolles, Nachdenkliches / Antw:Gedichte über Politik
« Letzter Beitrag von Globus87 am 16. Nov. 2017, 13:42:34 »
Sie sang vom irdischen Jammertal,
von Freuden, die bald zerronnen,
vom Jenseits, wo die Seele schwelgt,
verklärt in ewigen Wonnen.

Sie sang das alte Entsagungslied,
das Eiapopeia vom Himmel,
womit man einlullt, wenn es greint,
das Volk, den großen Lümmel.

Ich kenne die Weise, ich kenne den Text,
ich kenn' auch die Herren Verfasser;
ich weiß, sie tranken heimlich Wein
und predigten öffentlich Wasser.
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Humorvolles, Nachdenkliches / Antw:Gedichte über Politik
« Letzter Beitrag von Globus87 am 16. Nov. 2017, 13:41:56 »
Es geschieht nichts

Ein Mensch, politisch int’ressiert,
Erkennt, daß kaum noch was passiert,
Was ihn und and’re könnt begeistern,
Deshalb will er die Zukunft meistern
Stellt sich bereit, aktiv, gezielt,
Daß endlich wieder was geschieht.

Er meldet sich beim Ortsverband,
Den Blick nach vorn und schriftlich an.
Dann wird er höflich eingeladen,
Erhält die Satzung und die Fahne
Von der Partei, die nun sein Heim,
Politisch und auch sonst soll sein.

Beim ersten Treffen aller Glieder,
Die einen kämpferisch, die Mehrzahl bieder
Wird überlegt und diskutiert,
Wie man die Bürger motiviert
Zur Wahl auf jeden Fall zu gehen
Um jeden, der hier sitzt, zu wählen.

Der Mensch naiv genug ist, um zu fragen,
Was man den Bürgern wolle sagen,
Was anders, besser werden soll,
Denn diese sind des Leides voll
Was bisher ward noch kaum vollbracht,
Von jenen, die noch an der Macht.

Die neuen Freunde der Partei,
Sie sind dem Menschen dankbar, weil
Er es gewagt hat‚ sie zu stellen,
Die Frage, die auf alle Fälle,
Aus ihrer Sicht zum Ziele führt,
Weshalb man ihn zum Vorstand kürt.

Nun ist der Mensch ganz plötzlich wer,
Er hat ein Amt und noch viel mehr,
Jetzt muß er neben Amt und Würde,
Noch tragen eine schwere Bürde,
Die er sich selber zuzuschreiben
Weil er nicht konnte ruhig bleiben.

Er hatte es gewagt, zu fragen,
Die erste aller wicht’gen Fragen:
Was war nicht gut, was muß gescheh’n?
Wohin politisch soll es geh’n?
Wo liegt das Ziel, daß zu erreichen?
Wo stellt man wie die richt’gen Weichen?

Konkrete Antwort gab es nicht,
Nur Allgemeines, wenig Licht,
Das in der Dunkelheit erhellt,
Und sichtbar macht, in einer Welt,
Was wichtig wär’, daß man es tut,
Doch dazu fehlte hier der Mut.

Der Mensch erkennt das Grundproblem,
Weshalb auch hier nichts wird geschehn’n.
Wo kein Konzept und wo kein Plan,
Ist Politik ein hohler Zahn
Und dieser ist zu nichts was nutze,
Als ob der Mensch das nicht längst wußte.
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Humorvolles, Nachdenkliches / Gedichte über Politik
« Letzter Beitrag von Globus87 am 16. Nov. 2017, 13:41:16 »
Der Minister des Äußern
kann sich nicht äußern;
der Minister des Innern
ist schwach im Erinnern,
der Kriegsminister
trägt Szepter und Kron' im Tornister,
der Minister der Finanzen
muß nach jedes Pfeife tanzen,
der Minister des Handels
ist unsichtbaren Wandels,
der Minister der Justiz
hat nicht Stimme, nur Sitz,
der Minister des Kultus
änderst Kultus in stultus
der Chef der Polizei
schüttelt den Kopf dabei.

Die Maut kommt – aber wann

Ein Mensch ist Mensch und dennoch mehr,
Er ist auch Möbelspediteur.
So kaufte er in all den Jahren
Manch' Lkw zum Möbel fahren.

Dann macht der Staat dem Menschen klar,
Daß noch etwas zu regeln war.
Und holt den Geist aus einer Flasche
Mit Namen Maut – was nicht zum lachen
Geeignet ist, wenn man erkannt,
Worin der Staat sich hier verrannt.

Der Mensch bestaunt die Großmannssucht
Von zwei Ministern, die versucht,
Ein gutes Rad neu zu erfinden,
Statt sich mit and'ren zu verbünden,
Und längst bekanntes einzuführen.

Der Mensch als Möbelspediteur,
Begreift sein Land schon lang nicht mehr.
Versteht nicht, wie von seinem Geld,
Sein Staat Staatsdiener unterhält,
Die, offensichtlich schlecht beraten,
Nicht wirklich wussten, was sie taten.

Trotz 17.000 enger Seiten
Vertragstext, was nicht zu begreifen,
Ist weder Maut noch Technik rund,
Das Mautsystem kam auf den Hund.

Der Mensch bestaunt den Imageschaden,
Den sich sein Land nun aufgeladen.
Wo ist der Geist aus jener Flasche,
Den wir in frühren Zeiten hatten,
Als Deutschland noch das Land der Denker.

So gehen Zeit und Geld dahin,
Der Mensch vermag den tief'ren Sinn
Des Ganzen nicht mehr zu begreifen,
Beginnt an seinem Staat zu zweifeln
Und an den Dienern, die hier walten,
Sich so, wie hier gescheh'n, verhalten.
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